diamant hat geschrieben:Kommt auch auf die Bedingungen an, unter denen die Zeiten gefahren wurden (Witterungsbedingungen; Taktik, mit der zu Beginn in den Berg reingefahren wurde).
Merkwürdig ist das indes schon.
Was du nicht sagst.
Nunja, merkwürdig wäre auch das. Boogerd hatte glaubich auch meistens mehr als 1-2min Rückstand; auffällig ist allerdings, wie er das Tempo lange Zeit hochhalten kann zu "Beginn" der Anstiege.
Nach dem Peyresourde kam er noch vor Klöden ins Ziel. Schon beachtlich, wenn man bedenkt, was er vorher hat leisten müssen.
Weil immerhin ein beachtlicher Teil der Fahrer aufgehört hat mit Dopen (oder gleich gar nicht am Start war), so daß Voigt dadurch ohne weiteres Zutun weiter vorn landet

?
Nur fährt die Spitze immernoch mit ähnlichen VAM-Werten die Berge hoch wie Armstrong, teilweise ist man sogar schneller als der Meister selbst. Dafür hält sich der ehrliche Jens beachtlich gut.

Dummerweise ist es auch so, daß kein Fahrer einfach so seine Unschuld beweisen kann (wie auch?), selbst wenn er unschuldig ist.
Jeder Fahrer hat die Möglichkeit, sein Blutwerte im Internet zu veröffentlichen, wie dies einige französische Fahrer auch tun. Wer allerdings > 1700 hm/h am Plateau de Beille erreicht, braucht sich die Mühe auch nicht mehr machen.
Was ich nicht so recht verstehe:
Rasmussen z.B. wird doch eigentlich jeden Tag getestet (Contador nicht?); irgendwann müßte der doch nun bei der Vielzahl der Tests längst positiv gewesen sein

?
Lance war nach eigener Aussage der meistgetestete Athlet in der Geschichte des Sports.
