NSC 2010 - Erlebnisberichte :-)
Als Zuschauer: Ihr wart alle klasse! Glückwunsch an alle Podestler und Plazierte der RRL+Hallziger!
Mensch,Mensch, Foxxy und Pappie gute Besserung! Dranbleiben und nicht verzagen!
Wolle
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Re: NSC 2010 - Erlebnisberichte :-)
und das ist das Problem, RTFs sind härter und selektieren mehr, dadurch sind sie nicht so gefährlich. aber vielleicht kann man eine RTF auch nicht gewinnen und spart daher nicht seine Kräfte für die letzten 5kmRene Wutzke hat geschrieben:Orga war 1A !!!
Rennen war fein!!!
RTF´s sind härter!!!
und Sonnenbrand...![]()
schöner Tag und die entspanntesten NSC seid Wiedereinführung.
und dabei soll man RTFs doch genießen und sich die landschaft anschauen, oder
das soll jetzt aber nicht heißen, dass alle nur herum gerollt sind
das Rennen wird für mich ganz stark zwischen Golzern und Kleinbardau selektiert, letztes Jahr für diese Strecke, 17 km, 26:15min dieses Jahr 29:03 min. Und da das die einzigen, wirklichen Wellen sind ist hier kein Loch gerissen, wo es letztes Jahr das Feld zerpflückte. Mal ganz davon abgesehen, das die 50hm bei Großbothen 5km/h langsamer waren.
daher meine aussage, lieber wieder so Fahren wie letztes Jahr. ist zwar dann nicht so "clever" von mir, aber immer noch besser als dieses Konzentrationstraining im Feld. Aber nichts läuft wie es soll!
- LonelyWolf
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Re: NSC 2010 - Erlebnisberichte :-)
Glückwunsch an alle Platzierten und Finisher, gute Besserung an alle Gestürzten!
Bin auch mit den 2. nsc sehr zufrieden, im Vergleich zum Vorjahr und einem echt miesen Wintertraining um 200 Plätze verbessert. Zeit unter 4 h ist auch o.k. Hinter Kleinbothen echt eklige Krämpfe im Oberschenkel, das war gar nicht hübsch...
@Blechreder: Wir waren vier (Schmidtskatze, GTdanni, ich und herrschmidt. Danni hatte aber sein weiße Windjack am Start drüber.)
Bin auch mit den 2. nsc sehr zufrieden, im Vergleich zum Vorjahr und einem echt miesen Wintertraining um 200 Plätze verbessert. Zeit unter 4 h ist auch o.k. Hinter Kleinbothen echt eklige Krämpfe im Oberschenkel, das war gar nicht hübsch...
@Blechreder: Wir waren vier (Schmidtskatze, GTdanni, ich und herrschmidt. Danni hatte aber sein weiße Windjack am Start drüber.)
Re: NSC 2010 - Erlebnisberichte :-)
Mein kurzer Bericht von der 80 (nein 84km) Strecke:
Aufgestellt im hinteren Bereich des Blockes A (etwas optimistisch
), meine Taktik war, dass ich wenn ich daraus zurückfalle, noch ne Weile bei den guten von Block B mitfahren kann.
Als es dann losging, musste ich schon 2x ne Fast-Vollbremsung machen, bevor es überhaupt über die Startlinie ging! Die erste halbe Stunde kam das dann öfters vor, vor allem bei der Abfahrt von der B2 Richtung Markkleeberg gab es nen richtigen Stau und auch am Markkleebereger und Störmthaler See haben einige ihr Rad um die Kurven getragen, aber so ist das halt bei den vielen Leuten. In der Linkskurve am M. See lagen auch schon die ersten.
In den folgenden Dörfern nach den Seen hing ich manchmal grad noch so hinten dran, konnte aber durch die engeren Kurven in den Orten gut wieder ranfahren, weil ich die natürlich alleine viel schneller nehmen konnte. Dirk leistete mir kurz Gesellschaft, der aber dann sein "Einzelzeitfahren" von Startblock D (Nachmelder) nach vorne weiter fortsetzte
Ich hatte dann ne ganz gute Gruppe gefunden, wo auch Annemarie und ein paar andere Frauen dabei waren. Mit dieser Gruppe ging es dann ganz gut die weiteren Kilometer entlang.
Nach etwa 65 km find mein Hinterrad an zu wippen und ich hatte meinen dritten oder vierten Platten meines Lebens
. Das müsste irgendwo auf freier Strecke am Kahnsdorfer See gewesen sein, eigentlich tiptop Straße, ich schätze es war ein Schleicher, den ich mir vorher bei den kleinen Splittern eingefangen habe.
Ich dachte, dass ich jetzt laufen darf bzw. warten, bis irgendwann der Besenwagen oder so kommt. Ein netter Radler hat aber gleich angehalten und mir geholfen (hatte Schlauch, Reifenheber und Pumpe dabei). Da aber mein Reifen einfach nicht von der Felge gehen wollte und sogar ein Reifenheber zu Bruch ging, haben noch 2 oder 3 andere angehalten und zu dritt an dem Reifen rumgemacht
Irgendwann ging es dann und es kam zum Glück noch ein Begleitfahrzeug, welches auch noch ne ordentliche Pumpe dabei hatte. Ich war/bin meinen Helfern sehr dankbar!
Die Aktion dürfte locker 10min gedauert haben. Demotiviert ging es dann mehr oder weniger allein weiter, abundzu waren paar Leute dabei. Gegen Ende kam ne größere Gruppe, die aber kaum schneller war als ich allein, deswegen bin ich da dann vorne allein raus gefahrn, wurde aber dann doch noch auf der Baumeisterallee überholt, was mir aber egal war.
Ich schätze, dass ich ohne Platten in der Annemarie-Gruppe geblieben wäre, also so mit 2:18/2:19 im Ziel, was in der Ak vielleicht eine Top10 eingebracht hätte. So waren es dann etwa 15min mehr.
Fazit: Bei mir hat auch das Frohsein über das heile Ankommen überwogen, vor allem als gegen Ende einige Krankenwagen unterwegs waren und einer mit blutendem Kopf unter ner Leitplanke lag ( wohl "nur Schlüsselbein": http://www.rennrad-news.de/forum/showpo ... stcount=79). Solche flachen Jedermannrennen bedeuten eigentlich nur Stress und wirklich Spaß macht das net. Öftere Teilnahmen an solchen Rennen sind also fraglich, weil es meist ja nur mit Glück zu tun hat, ob man sturzfrei durchkommt.
Die Organisation war aber wieder top!
Gute Besserung an alle Geschädigten!
Den Sonnenbrand an den Armen hätte ich auch net gebraucht
Aufgestellt im hinteren Bereich des Blockes A (etwas optimistisch
Als es dann losging, musste ich schon 2x ne Fast-Vollbremsung machen, bevor es überhaupt über die Startlinie ging! Die erste halbe Stunde kam das dann öfters vor, vor allem bei der Abfahrt von der B2 Richtung Markkleeberg gab es nen richtigen Stau und auch am Markkleebereger und Störmthaler See haben einige ihr Rad um die Kurven getragen, aber so ist das halt bei den vielen Leuten. In der Linkskurve am M. See lagen auch schon die ersten.
In den folgenden Dörfern nach den Seen hing ich manchmal grad noch so hinten dran, konnte aber durch die engeren Kurven in den Orten gut wieder ranfahren, weil ich die natürlich alleine viel schneller nehmen konnte. Dirk leistete mir kurz Gesellschaft, der aber dann sein "Einzelzeitfahren" von Startblock D (Nachmelder) nach vorne weiter fortsetzte
Nach etwa 65 km find mein Hinterrad an zu wippen und ich hatte meinen dritten oder vierten Platten meines Lebens
Ich dachte, dass ich jetzt laufen darf bzw. warten, bis irgendwann der Besenwagen oder so kommt. Ein netter Radler hat aber gleich angehalten und mir geholfen (hatte Schlauch, Reifenheber und Pumpe dabei). Da aber mein Reifen einfach nicht von der Felge gehen wollte und sogar ein Reifenheber zu Bruch ging, haben noch 2 oder 3 andere angehalten und zu dritt an dem Reifen rumgemacht
Die Aktion dürfte locker 10min gedauert haben. Demotiviert ging es dann mehr oder weniger allein weiter, abundzu waren paar Leute dabei. Gegen Ende kam ne größere Gruppe, die aber kaum schneller war als ich allein, deswegen bin ich da dann vorne allein raus gefahrn, wurde aber dann doch noch auf der Baumeisterallee überholt, was mir aber egal war.
Ich schätze, dass ich ohne Platten in der Annemarie-Gruppe geblieben wäre, also so mit 2:18/2:19 im Ziel, was in der Ak vielleicht eine Top10 eingebracht hätte. So waren es dann etwa 15min mehr.
Fazit: Bei mir hat auch das Frohsein über das heile Ankommen überwogen, vor allem als gegen Ende einige Krankenwagen unterwegs waren und einer mit blutendem Kopf unter ner Leitplanke lag ( wohl "nur Schlüsselbein": http://www.rennrad-news.de/forum/showpo ... stcount=79). Solche flachen Jedermannrennen bedeuten eigentlich nur Stress und wirklich Spaß macht das net. Öftere Teilnahmen an solchen Rennen sind also fraglich, weil es meist ja nur mit Glück zu tun hat, ob man sturzfrei durchkommt.
Die Organisation war aber wieder top!
Gute Besserung an alle Geschädigten!
Den Sonnenbrand an den Armen hätte ich auch net gebraucht
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Re: NSC 2010 - Erlebnisberichte :-)
Hier sind noch ein paar Bilder von dieser Veranstaltung.
Bei mir lief es prima, ich wollte mit Andre von B nach vorne fahren, mal einen 40er Schnitt schaffen und unter die ersten 200 kommen. Hat alles geklappt. Platz 52 ist für mich traumhaft. Nun habe ich wirklich mein erstes Rennen zu Ende gebracht (Fockeberg güldet nich).
Jetzt geht es am 6.6. auf den Glockner.
Glückwünsche an alle Finisher, Danke an alle Helfer und beste Genesungswünsche für die Verletzten.
Grüße, bis später...
Bei mir lief es prima, ich wollte mit Andre von B nach vorne fahren, mal einen 40er Schnitt schaffen und unter die ersten 200 kommen. Hat alles geklappt. Platz 52 ist für mich traumhaft. Nun habe ich wirklich mein erstes Rennen zu Ende gebracht (Fockeberg güldet nich).
Jetzt geht es am 6.6. auf den Glockner.
Glückwünsche an alle Finisher, Danke an alle Helfer und beste Genesungswünsche für die Verletzten.
Grüße, bis später...
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Re: NSC 2010 - Erlebnisberichte :-)
mi67 hat geschrieben:Ja, mache das mal, kann Dir aber eher etwas Mut zusprechen: die Blutergüsse und Prellungen werden oft am Folgetag schmerzhafter. Eine echte Hüftfraktur ist vergleichsweise selten, ebenso die Darmschaufel- bzw. Beckenkammbrüche. Wenn etwas Knöchernes ist, was richtig durchgegangen war, dann hat man beim festen Abtasten des Hüftgürtels eigentlich stark Druck-abhängige Schmerzen. Wenn das nicht so ist, dann ist es vermutlich gerade noch einmal gut gegangen - selbst wenn man schnell mal einen Liter Blut als mega-Hämatom in die Muskellogen abpresst und dadurch eine "Aufräumentzündung", manchmal sogar mit fiebrigem Systemeffekt entwickelt.Foxxy hat geschrieben:... so, da sich die Hüfte im Vergleich zu den Abschürfungen bei vielen Bewegungen leider immer noch sehr Schmerzhaft anfühlt, werde ich mich nun in die Notaufnahme begeben.
BTW: Heparinsalbe hilft dem Kopf mehr als dem Bluterguss ...
Daumenhalt, Michael
... deine Fachkenntnisse sind echt beeindrucken. Glücklicherweise ist tatsächlich nichts gebrochen. Ich bin mit einer sehr starken Hüftprellung davon gekommen. Nach der ersten Röntgenuntersuchung meinte der Arzt, da ist eine Delle in ihrem Knochen, da sackte mir das Herz in die Hose. Also noch einmal volle Strahlung auf die Hoden. Aber zum Glück ist die Delle auf der anderen Seite auch. Ich muss mindestens zehn Tage pausieren, damit habe ich keine Möglichkeit mehr, mich spezifisch auf das EZF in Salzmünde vorzubereiten. Außerdem weiß ich nicht, ob ich den materiellen Schaden so schnell ersetzen kann. Auch ich wäre über einen kleinen Rahmen glücklich, egal in welcher Farbe, hihihi.
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Re: NSC 2010 - Erlebnisberichte :-)
Schönes Rennen, auch ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis von am Ende 3.51 auf der Uhr. Den ersten Schreck gab es direkt an der Auffahrt zur B2, als einer der Orangen Helden sich bei 50+ total verschätzte und sich direkt vor mir auf den Asphalt packt. Ich konnte gerade noch so darum herum kurven und musste dann sogar über die Wiese schieben. Bin dann an das Ende des Blockes A wieder herangefahren und hab mich erst mal darauf konzentriert in Mkbg gut um die Ecken zu kommen, was auch prima geklappt hat. Ab da schön schnell auf den Geraden gerollt und gut durch die engen Dörfer gekommen. Kurz vor Grimma auf Falcon getroffen, der sich von Block B vorgearbeitet hatte
. In Golzern schön ruhig hoch und oben erst mal keine Gruppe gehabt. Einige (mit Falcon) waren schon weg, andere hingen noch in der Wand. Mit 3 anderen habe ich mich dann entschlossen der Gruppe so 500 m vor uns hinterher zu jagen, was der anstrengendste Teil des Rennens war. In Großbothen hatten wir die Gruppe dann, welche ich dann bis zum Schluss halten konnte. Ab da durfte man eben nur keine Tempoverschärfung verschlafen, den Wellen ausweichen und so manch Flasche umkurven da da rumkullerte (gruselig zu sehen, wie es bei Tempo 45 einen Nebenmann deswegen aus dem Feld schlug). So ab Kleinbardau wars tw.wie zu ner RTF, man konnte recht entspannt rollen und viel quatschen (war nett mit Falcon). Gegen Ende wurde es dann wieder unruhig, so dass ich eher auf Abstand hielt, um nicht noch in einer der Wellen eine Klatsche zu kriegen.
Fazit: Ein schönes Rennen mit super Organisation. Einziger Wermutstropfen war die rüde Begrüßung
durch ein geschätztes Mitglied dieses Forums direkt in der Startaufstellung. (Keine Ahnung was das sollte, schieben wir es mal auf die Aufregung.)
Gratulation an alle Platzierten und die besten Wünsche für die Sturzopfer. (Mal ganz ehrlich, so richtig klar ist mir angesichts des Risikopotentials eigentlich auch nicht, warum man sich das antut. )
Fazit: Ein schönes Rennen mit super Organisation. Einziger Wermutstropfen war die rüde Begrüßung
Gratulation an alle Platzierten und die besten Wünsche für die Sturzopfer. (Mal ganz ehrlich, so richtig klar ist mir angesichts des Risikopotentials eigentlich auch nicht, warum man sich das antut. )
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Blechreder
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Re: NSC 2010 - Erlebnisberichte :-)
Fuer einen 38er Schnitt (In deinem Fall zumindest) und vor allem als realistischen Vergleich mit anderen Fahrern?Radler hat geschrieben:(Mal ganz ehrlich, so richtig klar ist mir angesichts des Risikopotentials eigentlich auch nicht, warum man sich das antut. )
Bemerkenswert ist doch auch, dass es fast nur ganz vorne scherbelt. Ich habe bei allen Rennen mit den Hinterherfahrern bisher gluecklicherweise sehr wenige gefaehrliche Situationen erlebt. Und das Rennfeeling ist subjektive dasselbe.
Re: NSC 2010 - Erlebnisberichte :-)
naja, dann sollte man schleiz und oder den nürburgring fahren. wo ist der vergleich im windschattenBlechreder hat geschrieben:... und vor allem als realistischen Vergleich mit anderen Fahrern?.
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Blechreder
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Re: NSC 2010 - Erlebnisberichte :-)
Haben die anderen Fahrer keinen?Charlie hat geschrieben:naja, dann sollte man schleiz und oder den nürburgring fahren. wo ist der vergleich im windschattenBlechreder hat geschrieben:... und vor allem als realistischen Vergleich mit anderen Fahrern?.
Ist doch auch immer eine tagesaktuelle Frage: Am Anfang ging auf dem flachen Kurs wegen Rueckenwind wenig, zum Ende brauchte man im Gegenwind schon ordentliche Unterstuetzung fuer eine "Flucht"
Mir gehts auch nicht um die erste Gruppe, die wahrscheinlich doch eher taktisch faehrt, sondern mehr um die Jedermann-Jedermaenner ab Platz 100.
