Heide-Tour 40 am Sonntag 11.03.2007
Verfasst: Mo 12. Mär 2007, 09:28
Mein erstes RFT ever: ESV Bitterfeld-RTF
Um 9:30 Uhr starteten ca. 150 Rennradfahrer. Im Peleton ging es aus der Stadt raus, wobei nach 2 km der Erste Sturz direkt vor mir passierte. Ein Auto überholte das Feld und dabei verlor ein Fahrer die Kontrolle, fiel hin und riss noch zwei weitere Fahrer mit. Das Tempo war am Anfang hoch, ca. 40 km/h, was aber zu erwarten war. Nach 5 km ließ sich der große Teil zurück fallen. Auch wenn ich das nicht wollte, hatte ich keine Chance alleine die Lücke von 50 m zur Spitzengruppe zuschließen. Der Abstand blieb über 2 km konstant, obwohl ich im Wind auf Anschlag gefahren bin. Derweilen konnte einige in der Spitzengruppe das Tempo nicht halten und ließen sich zurückfallen. Ich klebte am Hinterrad von einer vierer Gruppe. Ab diesen Zeitpunkt war Windschatten angesagt, was ähnlich wie beim Mannschaftszeitfahren bei den Profis ablief. Jeder durfte vorne im Wind mal ran, danach gab der Vorderste ein Handzeichen und ließ sich nach hinten fallen. So ging es ca. 40 km lang. Die Taktik schien gut aufzugehen, denn wie machten ordentlich Tempo (Durchschnitt ca. 35) bis zu den ersten Bergen. Da konnte nur noch einer mit mir mithalten, Cicle B Fahrer. Haben während des Anstieges noch ein wenig gequatscht auch wenn uns das schwer viel. Er war sehr gut bei den Bergen, fast für mich ein wenig zu gut. Hatte das Gefühl, wenn ich vorne war, dass es für ihn zu langsam war. Aber an seinem Schniefen hörte ich, dass er auch am Anschlag (über 160 Puls) war. Die entscheidende Szene war der eigentlich letzte Verpflegungspunkt nach 50 km, wo ich die Abfahrt zur 70 km Runde verschlafen hatte. Also musste ich die 110 km Runde fahren. Das war noch nicht einmal das Schlimmste, denn ich hatte mit Absicht nicht an den Verpflegungspkt. Gehalten, denn 70 hätte ich locker mit einen 34,5 Schnitt geschafft. Aber so bekam ich einen Hungerast bei km 80 und mein Umwerfer vorne klemmte, so dass ich nur noch im großen schweren Gang die Berge treten musste. Die letzten 30 km waren die Hölle, so was wünsch ich niemand. Der Schnitt ging dann auf 32,5 runter, ich verlor zwischenzeitlich den Anschluss zu zwei anderen und musste am Ende ganz alleine gegen 20 km, Gegenwind, Hunger+Durst, Krämpfe und meine Gangschaltung kämpfen. Erschöpft kam ich dann nach unendlich langem Kampf an.
Was bleibt ist die Erkenntnis lieber einen Corny-Riegel mehr im Trikot zu haben, die Technik vorher zu kontrollieren und immer auf die Abzweigschilder zu achten.
Statistik:
Streckenlänge: 109,31 km
Fahrzeit: 3:23:33
Geschwindigkeitsdurchschnitt: 32,22 km/h
Durchschnittliche Pedalumdrehung: 83
Top Speed: 53,32 km/h
Durchschnittspuls: 161 Schläge
Max. Puls 185 Schläge
Energieverbrauch: 4800 kcal
Um 9:30 Uhr starteten ca. 150 Rennradfahrer. Im Peleton ging es aus der Stadt raus, wobei nach 2 km der Erste Sturz direkt vor mir passierte. Ein Auto überholte das Feld und dabei verlor ein Fahrer die Kontrolle, fiel hin und riss noch zwei weitere Fahrer mit. Das Tempo war am Anfang hoch, ca. 40 km/h, was aber zu erwarten war. Nach 5 km ließ sich der große Teil zurück fallen. Auch wenn ich das nicht wollte, hatte ich keine Chance alleine die Lücke von 50 m zur Spitzengruppe zuschließen. Der Abstand blieb über 2 km konstant, obwohl ich im Wind auf Anschlag gefahren bin. Derweilen konnte einige in der Spitzengruppe das Tempo nicht halten und ließen sich zurückfallen. Ich klebte am Hinterrad von einer vierer Gruppe. Ab diesen Zeitpunkt war Windschatten angesagt, was ähnlich wie beim Mannschaftszeitfahren bei den Profis ablief. Jeder durfte vorne im Wind mal ran, danach gab der Vorderste ein Handzeichen und ließ sich nach hinten fallen. So ging es ca. 40 km lang. Die Taktik schien gut aufzugehen, denn wie machten ordentlich Tempo (Durchschnitt ca. 35) bis zu den ersten Bergen. Da konnte nur noch einer mit mir mithalten, Cicle B Fahrer. Haben während des Anstieges noch ein wenig gequatscht auch wenn uns das schwer viel. Er war sehr gut bei den Bergen, fast für mich ein wenig zu gut. Hatte das Gefühl, wenn ich vorne war, dass es für ihn zu langsam war. Aber an seinem Schniefen hörte ich, dass er auch am Anschlag (über 160 Puls) war. Die entscheidende Szene war der eigentlich letzte Verpflegungspunkt nach 50 km, wo ich die Abfahrt zur 70 km Runde verschlafen hatte. Also musste ich die 110 km Runde fahren. Das war noch nicht einmal das Schlimmste, denn ich hatte mit Absicht nicht an den Verpflegungspkt. Gehalten, denn 70 hätte ich locker mit einen 34,5 Schnitt geschafft. Aber so bekam ich einen Hungerast bei km 80 und mein Umwerfer vorne klemmte, so dass ich nur noch im großen schweren Gang die Berge treten musste. Die letzten 30 km waren die Hölle, so was wünsch ich niemand. Der Schnitt ging dann auf 32,5 runter, ich verlor zwischenzeitlich den Anschluss zu zwei anderen und musste am Ende ganz alleine gegen 20 km, Gegenwind, Hunger+Durst, Krämpfe und meine Gangschaltung kämpfen. Erschöpft kam ich dann nach unendlich langem Kampf an.
Was bleibt ist die Erkenntnis lieber einen Corny-Riegel mehr im Trikot zu haben, die Technik vorher zu kontrollieren und immer auf die Abzweigschilder zu achten.
Statistik:
Streckenlänge: 109,31 km
Fahrzeit: 3:23:33
Geschwindigkeitsdurchschnitt: 32,22 km/h
Durchschnittliche Pedalumdrehung: 83
Top Speed: 53,32 km/h
Durchschnittspuls: 161 Schläge
Max. Puls 185 Schläge
Energieverbrauch: 4800 kcal