Frank hat geschrieben:Mal angenommen, jemand fährt mit einem 120er Puls berghoch
Das ist ja an sich schon oxymoronisch.

Tja, warum lassen sich an Bergen oder bei etwas Gegenwind signifikant höhere Leistungen (die in Watt) bei gleicher subjektiver Beanspruchung erzielen als im Extrem bergab mit Rückenwind? Darüber läßt sich trefflich spekulieren (und wird auch in fast allen Foren getan). Eine Erklärungsmöglichkeit habe ich oben schon genannt.
Leute, die mit SRM und Co. (ja, schon wieder...) GA-1-Training machen, haben festgestellt, daß sie nach Belastungsgefühl und Herzfrequenzanzeige bergab viel zu lasch unterwegs sind. Dazu erhöht sich die Herzfrequenz bei längeren Belastungen ohne daß sich die Leistung ändert (Cardiac Drift).
Da es meiner Meinung nach auch kaum einen Unterschied macht, ob man nun in 4 h 90% oder 70% der Zeit unterhalb 127,5 BpM bleibt, ist es vielleicht aber auch wirklich egal.
