Unvermeidlich eins auf die Birne...

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red nosed renntier
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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von red nosed renntier » Sa 4. Nov 2006, 00:09

Barus hat geschrieben:Die Wahrheit liegt dazwischen, ist für den Helmträger aber günstiger, weil der Helm besser rutscht.
Jo hast recht! Vllt. tragen deshalb die KRADler solche rutschigen Sachen.

Wenn man erstmal aufgerissen ist, ist das Blut und Gewebe aber sicher auch ein guter Gleitfilm :D

Gruß, Ingmar

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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von red nosed renntier » Sa 4. Nov 2006, 00:16

mikel hat geschrieben:vielleicht sollte wir uns über das Wort "speichern" verständigen. Speichern heißt, man tut etwas irgendwo hinein und nimmt später exakt die gleiche Menge wieder heraus. Und so was geht mit energie nicht. In keinem Fall und unter keinen Umständen.
Natürlich nicht, wir (zähle mich schon noch ein bißßel zu den Energietechnikern), versuchen beim Speichern aber die Umwandlungsverluste zwischen den verschiedenen Energiearten so gering wie möglich zu halten.
Bzw. reell eher einen betriebswirtschaftlichen Kompromiss zu finden.

Es geht aber insgesamt bei einer riesigen Wirtschaft (Öl,Strom,Gas,Wärme,Nahrungsmittelindustrie :) ) nur um Energie in verschiedenen (Speicher)Formen, und ihre möglichst verlustarme Handhabung.

Gruß, Ingmar - Energie wird gespeichert

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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von red nosed renntier » Sa 4. Nov 2006, 00:29

Barus hat geschrieben:Wäre nun die Haftreibung am Boden Null, müßte nur die potentielle Energie absorbiert werden. (Deine Annahme)
Wäre die Haftreibung am Boden gleich unendlich, müßte gleichzeitig die kinetische und die potentielle Energien absorbiert werden. (das Ei-Prinzip)

Die Wahrheit liegt dazwischen, ist für den Helmträger aber günstiger, weil der Helm besser rutscht.
Um es aber noch klarzustellen: Der Anteil der Kraft die gefährlich ist, nämlich der Anteil senkrecht zur Schädeldecke bleibt dennoch gleich wie bei Schrittgeschwindigkeit. Nur die tangentiale Kraft am Kopf, die Reibung am Kopf wird natürlich größer, es wird mehr abgeschubbert. Helm hilft da sicher. Daher ja auch mein Tip mit der old-school-Rennradlerbekleidung Lederkappe.
Aber ich denke ja eh, dass man seinen Kopf hochnimmt, und somit gar nichts schubbert. Zumindest nicht am Kopf.

Gruß, Ingmar

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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von Mario » Sa 4. Nov 2006, 01:10

red nosed renntier schrieb:
> Zitat: Mario
> Das Ostwald Gymnasium ist in meiner Achtung gerade gefallen ;-)
>
> Es sind die Lehrer, nicht die Schüler, die die Qualität dieser Schule
> ausmachen.
>
> Gruß, Ingmar - Abschlussredner

Nein es sind auch die Schüler vor allem wenn sie Abschlussredner sind.

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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von Mario » Sa 4. Nov 2006, 01:15

red nosed renntier schrieb:
> Zitat: mikel
> vielleicht sollte wir uns über das Wort "speichern" verständigen.
> Speichern heißt, man tut etwas irgendwo hinein und nimmt später
> exakt die gleiche Menge wieder heraus. Und so was geht mit energie
> nicht. In keinem Fall und unter keinen Umständen.
>
> Natürlich nicht, wir (zähle mich schon noch ein bißßel zu den
> Energietechnikern), versuchen beim Speichern aber die
> Umwandlungsverluste zwischen den verschiedenen Energiearten so gering
> wie möglich zu halten.
> Bzw. reell eher einen betriebswirtschaftlichen Kompromiss zu finden.
>
> Es geht aber insgesamt bei einer riesigen Wirtschaft
> (Öl,Strom,Gas,Wärme,Nahrungsmittelindustrie ) nur um Energie in
> verschiedenen Speicherformen, und ihre möglichst verlustarme Handhabung.
>
> Gruß, Ingmar - Energie wird gespeichert

Natürlich lässt sich Energie speichern, allerdings hat das rein gar
nichts mir unserem Problem zu tun, ich möchte doch darum bitten beim
Thema zu bleiben.

tschüs Mario

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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von Mario » Sa 4. Nov 2006, 01:33

red nosed renntier schrieb:
> Zitat: Mario
> Fakt ist er hat genug
> Energie aufgenommen um meinen Kopf zu schützen.
>
> Kannst du das irgendwie schlüssig begründen?
>
> Wenn dir die Fakten noch nicht reichten:
> das wurde schon verlinkt:
> http://www.adfc-bw.de/texte/helm/helm.htm

Es geht bei uns ausschließlich um Rennradler und nicht um irgendwelche
Omas die mit ihren Enkeln von Rad fallen. Daher ist diese Statistik für
unsere Frage wenig aussagefähig. Zumal es dort um stationäre
Behandlungen geht.

> weiterhin die angesprochene neuseeländische Studie:
> http://www.ingokeck.de/publikationen/radhelm/rhwirkungslos/

Das ist leider wertlos weil nicht zu erkennen ist wie diese Zahlen
entstanden sind. Auf der Webseite werden einige Dinge angerissen aber
einleuchtend ist das nicht.

>
> Dürfte ich jetzt auch mal um Fakten statt nur Geschichten bitten?
>
> Ansonsten für alle möglichen und unmöglichen Argumente:
> http://groups.google.de/group/de.rec.fahrrad/search?group=de.rec.fahrrad&q=helm&qt_g=1&searchnow=Diese+Gruppe+durchsuchen
>

Wie gesagt das ist keine Quelle für sachdienliche Information.

tschüs Mario

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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von red nosed renntier » Sa 4. Nov 2006, 11:10

Mario hat geschrieben:Es geht bei uns ausschließlich um Rennradler und nicht um irgendwelche
Omas die mit ihren Enkeln von Rad fallen. Daher ist diese Statistik für
unsere Frage wenig aussagefähig. .
Da nunmal die Kraft beim Aufschlag auf den Boden unabhängig von der Geschwindigkeit, bei Dir also genauso groß ist wie bei der gleichschweren Oma, ist es durchaus vergleichbar.

Gerne noch ein Link, Die Studie ist von 2004
http://www.egms.de/en/meetings/dgnc2004/04dgnc0134.shtml

Zitat:bicycle helmets seem not to be sufficient to reduce the level of head trauma

Gruß, Ingmar

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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von red nosed renntier » Sa 4. Nov 2006, 11:18

Und hier noch einen auf den Weg.
http://bernd.sluka.de/Radfahren/bullshit_bingo.php
(von Bernd Sluka)
Gruß, Ingmar

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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von mikel » Sa 4. Nov 2006, 13:04

^Jetzt habe ich mir mal verschiedene Statistiken angesehen, die unser Problem betreffen. Als Resümee kann man sagen, das ein Helm für den einzelnen mehr nützt als schadet, für die Volksgesundheit aber ungünstige Einflüße hat. Das hängt damit zusammen,das bei Helmpflicht die Zahl der Radler rapide sinkt und sich dadurch der sehr gesunde aspekt des Radfahrens abschwächt, da dadurch mehr Auto gefahren wird.
Konzentrieren wir uns also wieder aufs Radfahren, mit oder ohne Helm sei jedem selbst überlassen.

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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von red nosed renntier » Sa 4. Nov 2006, 14:35

mikel hat geschrieben:^Jetzt habe ich mir mal verschiedene Statistiken angesehen, die unser Problem betreffen. Als Resümee kann man sagen, das ein Helm für den einzelnen mehr nützt als schadet,
Könntest du bitte auch aufzeigen, anhand welcher Fakten du erkannt haben willst, dass er für den einzelnen was nützt. Will nicht dumm sterben. Und dann auch warum das nun schwerer wiegt als die Schadwirkungen, die der Helm haben kann. Meiner Ansicht nach wurden auch die Schadwirkungen noch nirgends in ihrem Ausmaße erfasst.

Gruß, Ingmar

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