Gute Besserung!
Der Schmerz des Tages
Immerhin kein Geruchs-Internet..
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- nachtschatten
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Re: Der Schmerz des Tages
Barus hat geschrieben:Hier mal wieder ein richtiger SdT:
Re: AW: Der Schmerz des Tages
Hab dich am Streckenrand beim EZF gesehen. Sahst nicht glücklich aus. Gute Besserung!
Re: Der Schmerz des Tages
Ihr erinnert euch an die Story mit der Frau ,die auf den Radweg mir die Vorfahrt nahm...jetzt läuft gegen mich ein Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht...und das ohne Unfall.
Re: Der Schmerz des Tages
Hä? Polizei war doch da und du auch?Schmitti hat geschrieben:Ihr erinnert euch an die Story mit der Frau ,die auf den Radweg mir die Vorfahrt nahm...jetzt läuft gegen mich ein Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht...und das ohne Unfall.

If it's not on Strava, it didn't happen.
Re: Der Schmerz des Tages
Ich bin zunächst weitergefahren, da ja nichts passiert ist in meinen Augen. Erst als Sie mir lautstark mitteilte ich habe eine Beule in ihr Auto gemacht habe ich angehalten u die Polizei kam hinzu.
- Barus
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Re: Der Schmerz des Tages
Ohne Schaden kein Unfall, würde ich als Laie sagen. Wenn da allerdings tatsächlich eine Delle am Auto ist...
- nachtschatten
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Re: Der Schmerz des Tages
Du hast doch freiwillig angehalten, oder...? Es könnte ja doch etwas passiert sein, was Du nicht erkennen konntest (warum ist ´ne andere Frage.).Schmitti hat geschrieben:Ich bin zunächst weitergefahren, da ja nichts passiert ist in meinen Augen. Erst als Sie mir lautstark mitteilte ich habe eine Beule in ihr Auto gemacht habe ich angehalten u die Polizei kam hinzu.
Beule aufgrund eines Zusammenstosses = Unfall > Schuldfrage + Kostenfrage? Hast Du jedoch zu doll zugehauen = Sachbeschädigung > Zeugen, Spuren? - würde ich meinen.
Eine Anzeige wegen einer Beule kann die Fahrerin natürlich erstatten, z.B. zur Schadenersatzforderung wegen Sachbeschädigung. Dafür ist es jedoch interessant, Zeugen oder zuordnungsfähige Spuren zu haben, die die Polizei möglichst gleich festgestellt haben sollte.
...falls Du einen Anwalt hast, hätte dies nun den Vorteil der schnellen Akteneinsicht, um zu prüfen was gegen Dich vorgelegt wird.
Wenn das so einfach wäre, könnte ja jeder sich einen x-beliebigen Radfahrer fangen, und für irgendwelche Schönheitsfehler am Auto bluten lassen?
- mi67
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Re: Der Schmerz des Tages
SdT war ja eigentlich schon am vergangenen Samstag, als es mich bei regennasser Straße im Waldheimer Rennen auf einer Ölspur (?) an der Kurve hinter Start-Ziel mehrfach leicht versetzte, bis in Runde 16 mal ein richtiger Ausrutscher folgte. Den konnte ich zwar kurz vor dem Highsider wieder einfangen, aber bei der folgenden Kurve war mein Vertrauen in die Reifenhaftung gebrochen und ich wollte sie langsamer durchrollen. Problem war aber, dass die Bedenkzeit der Bremsen an der Carbonfelge zu lange währte und dadurch Tempo und Schräglage nicht zueinander passten. Der Bodstein kam näher, aber der Winkel war andererseits schon zu flach, um per Bunnyhopp hochzukommen ... da lag ich.
Nach dem Fortsetzen und Rennende bekam ich beim Sani einen Verband. Wunde reinigen? Nö, blutet(e) doch schön! Desinfektionsmittel? Nö, das haben wir nicht. Dafür aber Kompressen mit metallisierter Oberfläche und ein tatsächlich schicker elastischer Netzstrumpf als Halterung. Die folgende Nacht wurde leidlich auf der rechten Seite verbracht, am nächsten Tag dann entsprechend der Prellungen massive Schwellung links an Unterarm, über dem Oberschenkelhals und an der Wade. Die Folgenacht wurde dann so richtig ekelig und ich blieb trotz Schmerzmittel quasi schlaflos. Am Montag schnitt ich die Verbände am Arm so weit weg, wie es möglich war und einige feuchte Stellen wurden abgetrocknet. Dort, wo nahe des Ellenbogens die Schrammen am tiefsten reichten, war der Verband fest mit der Kruste verklebt und nicht abzuziehen. Der Rand war trocken und wirkte halbwegs brav. Die Nacht zum Dienstag ging auch wieder leidlich. Zum Mittwoch aber keine weitere Besserung, sondern über den Nachmittag sogar wieder eine leichte Zunahme von Schwellung und Druckschmerz, verbunden mit einer Überwärmung der Haut. Also Verdacht auf eine Wundinfektion. Nachdem ich auf Arbeit abends alleine war, machte ich mich mal am verbleibenden Verbands- und Krustenteil zu schaffen. Nach Anheben einer Kante tatsächlich Austritt von grau-milchig, trüber Flüssigkeit. Im Mikroskop reichlichst Rundzellen und vielleicht auch einige Bakterienhaufen sichtbar. Immerhin kein Geruch, also kein Anhaltspunkt für eine Mischinfektion. Wenn sich Wundinfektionen in alten Blutergüssen weiter vorwühlen, hat man entweder ein exzellentes Immunsystem und Glück oder sehr viel Ärger bis hin zur Notwendigkeit chirurgischer Sanierung und dem Risiko von Bakterien-Einschwemmung in den Blutkreislauf ...
Also musste der ganze Rest an die Luft und von innen mit Antibiotika dagegengehalten werden. Das restliche Kruste-ab-Manöver war entsprechend der 2. SdT und es wurde ein Antibiotikum angesetzt. Die Nacht ging leidlich, die Schwellung geht nun zurück und auch die Überwärmung ist weg. Vermutlich/hoffentlich greift das Antibiotikum, das ich nun für etwas über eine Woche schlucken sollte. Starke Belastungen frühestens nach Abklingen aller Infektionszeichen.
Warum der lange Sermon? Klar: zur Klarstellung richtiger Sofortmaßnahmen nach tiefen Schürfwunden, denn ich habe es leider dieses Mal richtig falsch gemacht/falsch machen lassen.
Eine Wundreinigung ist bei unübersichtlichen Verhältnissen (eingedrungene Partikel?) erforderlich und geschieht durch sanftes Ausbürsten (sauberer Waschlappen geht aber auch) in lauwarmem Wasser. Wenn die Wunde sauber und eine offene/trockene Heilung vorgesehen ist, kann man es dabei belassen. Wenn man geschlossen (metallisierte Kompresse) bzw. in feuchtem Millieu (Fettgaze, Hydrokolloidverband, ...) abheilen lassen will, dann sollte davor ein (!) Mal eine Desinfektion geschehen. Geeignet wäre (nur nicht bei Problemen mit der Schilddrüse!) eine Betaisadona-Lösung. Keine Raketenwissenschaft, aber eine Wundinfektion ist nun mal echt blöde!
Nach dem Fortsetzen und Rennende bekam ich beim Sani einen Verband. Wunde reinigen? Nö, blutet(e) doch schön! Desinfektionsmittel? Nö, das haben wir nicht. Dafür aber Kompressen mit metallisierter Oberfläche und ein tatsächlich schicker elastischer Netzstrumpf als Halterung. Die folgende Nacht wurde leidlich auf der rechten Seite verbracht, am nächsten Tag dann entsprechend der Prellungen massive Schwellung links an Unterarm, über dem Oberschenkelhals und an der Wade. Die Folgenacht wurde dann so richtig ekelig und ich blieb trotz Schmerzmittel quasi schlaflos. Am Montag schnitt ich die Verbände am Arm so weit weg, wie es möglich war und einige feuchte Stellen wurden abgetrocknet. Dort, wo nahe des Ellenbogens die Schrammen am tiefsten reichten, war der Verband fest mit der Kruste verklebt und nicht abzuziehen. Der Rand war trocken und wirkte halbwegs brav. Die Nacht zum Dienstag ging auch wieder leidlich. Zum Mittwoch aber keine weitere Besserung, sondern über den Nachmittag sogar wieder eine leichte Zunahme von Schwellung und Druckschmerz, verbunden mit einer Überwärmung der Haut. Also Verdacht auf eine Wundinfektion. Nachdem ich auf Arbeit abends alleine war, machte ich mich mal am verbleibenden Verbands- und Krustenteil zu schaffen. Nach Anheben einer Kante tatsächlich Austritt von grau-milchig, trüber Flüssigkeit. Im Mikroskop reichlichst Rundzellen und vielleicht auch einige Bakterienhaufen sichtbar. Immerhin kein Geruch, also kein Anhaltspunkt für eine Mischinfektion. Wenn sich Wundinfektionen in alten Blutergüssen weiter vorwühlen, hat man entweder ein exzellentes Immunsystem und Glück oder sehr viel Ärger bis hin zur Notwendigkeit chirurgischer Sanierung und dem Risiko von Bakterien-Einschwemmung in den Blutkreislauf ...
Also musste der ganze Rest an die Luft und von innen mit Antibiotika dagegengehalten werden. Das restliche Kruste-ab-Manöver war entsprechend der 2. SdT und es wurde ein Antibiotikum angesetzt. Die Nacht ging leidlich, die Schwellung geht nun zurück und auch die Überwärmung ist weg. Vermutlich/hoffentlich greift das Antibiotikum, das ich nun für etwas über eine Woche schlucken sollte. Starke Belastungen frühestens nach Abklingen aller Infektionszeichen.
Warum der lange Sermon? Klar: zur Klarstellung richtiger Sofortmaßnahmen nach tiefen Schürfwunden, denn ich habe es leider dieses Mal richtig falsch gemacht/falsch machen lassen.
Eine Wundreinigung ist bei unübersichtlichen Verhältnissen (eingedrungene Partikel?) erforderlich und geschieht durch sanftes Ausbürsten (sauberer Waschlappen geht aber auch) in lauwarmem Wasser. Wenn die Wunde sauber und eine offene/trockene Heilung vorgesehen ist, kann man es dabei belassen. Wenn man geschlossen (metallisierte Kompresse) bzw. in feuchtem Millieu (Fettgaze, Hydrokolloidverband, ...) abheilen lassen will, dann sollte davor ein (!) Mal eine Desinfektion geschehen. Geeignet wäre (nur nicht bei Problemen mit der Schilddrüse!) eine Betaisadona-Lösung. Keine Raketenwissenschaft, aber eine Wundinfektion ist nun mal echt blöde!
Freund der vertieften Atmung
Re: Der Schmerz des Tages
Uh, na dann eine schnelle Heilung! Ich bin bislang aber auch immer nach dem Motto vorgegangen, rausbluten lassen reicht schon. 

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