Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Hallo Frank, interesanter Test, wer hat den erdacht? Normalerweise tastet man sich ja 'von unten an die ANS heran. War der Wert gesucht oder bekannt und es ging um das Laktat im anaeroben Bereich?
Erdnah
Erdnah
Fahn ma mal schneller!


Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Den Test gibts bei Synergy (siehe Senkentest). Für den 5 Minutentest sollte man schon abschätzen können, wieviel man da treten kann (zum Glück letztens bei Mutzscheroda getestet
) um die Leistung konstant zu halten. Die Schwelle wird hier halt durch den Laktatabbau (bzw. die Stagnation) und nicht -aufbau bestimmt.
Der Test hat halt auch den Vorteil, Stärken und Schwächen besser herauszufinden.
Der Test hat halt auch den Vorteil, Stärken und Schwächen besser herauszufinden.

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- Barus
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Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Naja. Du selbst hast ja die Verknüpfung angesprochen:vantage84 hat geschrieben: Hat aber wie gesagt nichts mit dem Thema des Powermeters zu tun.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass man bei drei verschiedenen LDs mit drei verschiedenen Ergebnissen heimfährt und somit einen weiteren Unsicherheitsfaktor hat, der sicher auch in dem Bereich 10-12W liegt.vantage84 hat geschrieben: Macht man seine Leistungsdiagnostik jedoch woanders, kann das schon zu Problemen führen, vor allem wenn gewisse Trainingsbereiche eng gesteckt sind.
Die zweite Sache hatte Charlie ja schon angesprochen: p2m misst ja direkt an der Kurbel und das andere Gerät an der Hinterachse. Vielleicht hat man ja auch die Kompensation des Leistungsverlustes am Antrieb etwas zu gut gemeint?
Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Hallo,
ich habe das zwar seit Jahren nicht mehr gfemacht und bis dato immer den BDR Test aber: fette Preise, Mann oh Mann!
Nach Adam Riese müßte der Senkentest die ANS überschätzen.
Mit Deinem P2M und ner guten Software zur Auswertrung, selbstgebaut oder las shareware im Netz, kommst Du weiter, meine ich!
Laut Synergy-Tabelle kann der BDR Test Mittel- und Kurzzeitausdauer sowie VO2max nicht bestimmen
. Komisch, komisch!
Zum Thema Wattgenauigkeit Powermeter und Trainingsbereiche noch ein Nachtrag: bei den meisten LD-Ergebnissen hat der EB-Bereich eine Breite von rund 30 W. In diesem Bereich darf dann also die Belastung sicher schwanken (und man trainiert dennoch exakt im Zielbereich).
Das soll jedoch nicht bedeuten, dass ich ein Powermeter nutzen möchte, dass eine Ungenauigkeit größer 2% hat!
Erdnah
PS Wie sagte Ulle doch kürzlich beim Ötzi: "früher bin ich die Berge mit durchschnittlich 460 W hochgefahren" und fuhr dabei mit rund 300 W und plus 15 kg Körpergewicht einen der Berge hoch. Ich glaube für Pantani hat man mal 403 W Dauerleistung (bei 56 kg Gewicht?) berechnet. Nun gut, deren Werte waren im wahrsten Sinne nicht real und insofern eigentlich indiskutabel. Aber erstaunlich, was ein Mensch so leisten kann.
ich habe das zwar seit Jahren nicht mehr gfemacht und bis dato immer den BDR Test aber: fette Preise, Mann oh Mann!
Nach Adam Riese müßte der Senkentest die ANS überschätzen.
Mit Deinem P2M und ner guten Software zur Auswertrung, selbstgebaut oder las shareware im Netz, kommst Du weiter, meine ich!
Laut Synergy-Tabelle kann der BDR Test Mittel- und Kurzzeitausdauer sowie VO2max nicht bestimmen
Zum Thema Wattgenauigkeit Powermeter und Trainingsbereiche noch ein Nachtrag: bei den meisten LD-Ergebnissen hat der EB-Bereich eine Breite von rund 30 W. In diesem Bereich darf dann also die Belastung sicher schwanken (und man trainiert dennoch exakt im Zielbereich).
Das soll jedoch nicht bedeuten, dass ich ein Powermeter nutzen möchte, dass eine Ungenauigkeit größer 2% hat!
Erdnah
PS Wie sagte Ulle doch kürzlich beim Ötzi: "früher bin ich die Berge mit durchschnittlich 460 W hochgefahren" und fuhr dabei mit rund 300 W und plus 15 kg Körpergewicht einen der Berge hoch. Ich glaube für Pantani hat man mal 403 W Dauerleistung (bei 56 kg Gewicht?) berechnet. Nun gut, deren Werte waren im wahrsten Sinne nicht real und insofern eigentlich indiskutabel. Aber erstaunlich, was ein Mensch so leisten kann.
Zuletzt geändert von Erdnah am Fr 6. Jan 2012, 22:10, insgesamt 1-mal geändert.
Fahn ma mal schneller!


Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Die folgenden Fragen sind aus reinem Interesse, nicht als Kritik verstehen. 
Viele Grüße Frank
P.S.:
Morgen werde ich wohl erstmal wieder die Wasserdichtheit testen dürfen (solange dieses mal kein Schnee fällt wie gestern).
Inwiefern? Weil die Schwelle im Test bei 5 mmol/l liegt? Bei mir liegt sie laut Test bei 5,5 mmol/l. Das ist ja der Kritikpunkt am klassischen Modell mit der 4 mmol/l Schwelle, die so nicht bei jedem zutreffen muss. Oder meinst du etwas anderes?Erdnah hat geschrieben: Nach Adam Riese müßte der Senkentest die ANS überschätzen.
Mit Golden Cheetah arbeite ich sowieso und die Entwicklung über die Saison werde ich über eigene Tests auf der Straße nachvollziehen. Als Ausgang finde ich es aber nicht schlecht.Erdnah hat geschrieben: Mit Deinem P2M und ner guten Software zur Auswertrung, selbstgebaut oder las shareware im Netz, kommst Du weiter, meine ich!
Mit BDR Protokoll meinst du den klassischen Laktattest? Naja die Leistung bei VO2max lässt sich doch sowieso nur durch die Spiroergometrie feststellen? Das war bei meinem Test auch nicht der Fall, deswegen habe ich dazu keine Aussage.Erdnah hat geschrieben: Laut Synergy-Tabelle kann der BDR Test Mittel- und Kurzzeitausdauer sowie VO2max nicht bestimmen![]()
Da hast du sicher Recht und auch die Breite kommt bei mir hin. Trotzdem finde ich die Sache mit der Abweichung ganz interessant. Deswegen bereue ich ja auch nicht den Kauf der P2M. Es ist immer noch ein super Werkzeug zur Trainingssteuerung.Erdnah hat geschrieben: Zum Thema Wattgenauigkeit Powermeter und Trainingsbereiche noch ein Nachtrag: bei den meisten LD-Ergebnissen hat der EB-Bereich eine Breite von rund 30 W. In diesem Bereich darf dann also die Belastung sicher schwanken (und man trainiert dennoch exakt im Zielbereich).
Das soll jedoch nicht bedeuten, dass ich ein Powermeter nutzen möchte, dass eine Ungenauigkeit größer 2% hat!
Viele Grüße Frank
P.S.:
Morgen werde ich wohl erstmal wieder die Wasserdichtheit testen dürfen (solange dieses mal kein Schnee fällt wie gestern).

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Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Hallo Frank,
meine Aussage war wohl doch eher gefühlsmäßig.
Grundsätzlich sind Tests gut, die es dem Körper erlauben, pro Belastung einen staedy state zu erreichen. Viele "Pseudo-LD-Tests" lassen das wegen der schnellen Steigerung der Belastungsstufen nicht zu. Der BDR Test, 100 W Start, dann alle 3 min +20W ist schon zeitraubend und "sensibel". Auch arbeitet man bei den Ergebnissen eigentlich nicht mehr mit einer fixen 2 oder 4 mmol/L Schwelle (irgendwo dazwischen liegt bei jedem die iANS, sondern mit der Tangentensteigung.
Der Senkentest ist für mich nicht ganz verständlich: ich fahre mich warm, dann haue ich mir auf die Mütze, gehe eine Sauerstoffschuld ein und produziere Laktat, dann entlaste ich und fange wieder an zu belasten und bestimme den Umkehrpunkt als iANS. Nun ist das Ergebnis (s.o.) von der Dauer und Anzahl/Feinheit der sukzessive niedrigeren Belastungen abhängig.
Nach meiner Vorstellung müßte ich von xW, sagen wir mal 400 W (CP5), in kleinen Schritten (20 W?) runtergehen und jew. steady state abwarten. Wenn ich das lange und ausführlich mache, lande ich nahe der Ausgangslaktatkonzentration bei Testbeginn und bei irgendwas um 150 W zB.
Das macht man im Senkentest sicher nicht. Tante Edith: Aha, hier steht es: http://www.synergy-protraining.de/media ... nostik.pdf. Also 50 W empfinde ich als recht grob!
Du bist dann also sukzessive niedriger belastet worden und der Laktatabbau hat sich bei xW verlangsamt (?) und dort wure dann wieder (willkürlich) ansteigend belastet?
Letztlich steht und fällt auch dieser Test mit der Dauer und "Feinheit" der Entlastungsstufen. Der Tester müßte ja eigentlich online Laktat messen, um die Abbaurate (Tangentengefälle) zu bestimmen und die (erneute) Belastung zu beschließen. Belastet er zu früh, liegt die iANS zu hoch, denke ich.
Hier sind die Tests ganz gut beschrieben:http://www.mesics.de/ims/_lib/phpproxy/ ... ?imlID=103
Zu Deiner Aussage: "die VO2max lässt sich nur durch Spiroergometrie bestimmen".
Das stimmt, wenn es genau sein soll. Berechnen kann ich nach Körpergewicht und Laktat aber auch. Auf der von Dir genannten Seite, in der Tabellenübersicht der angebotenen Tests, ist beim Stufentest (auch mit Spiroergometrie) für die Punkte Kurz-/Mittelzeitausdauer und VO2max kein Haken gesetzt. Das ist Quatsch
Erdnah
PS Wasserdichtigkeit habe ich beim P2M schon oft und heute wieder testen dürfen
. Bisher gabs da keine Probleme
meine Aussage war wohl doch eher gefühlsmäßig.
Grundsätzlich sind Tests gut, die es dem Körper erlauben, pro Belastung einen staedy state zu erreichen. Viele "Pseudo-LD-Tests" lassen das wegen der schnellen Steigerung der Belastungsstufen nicht zu. Der BDR Test, 100 W Start, dann alle 3 min +20W ist schon zeitraubend und "sensibel". Auch arbeitet man bei den Ergebnissen eigentlich nicht mehr mit einer fixen 2 oder 4 mmol/L Schwelle (irgendwo dazwischen liegt bei jedem die iANS, sondern mit der Tangentensteigung.
Der Senkentest ist für mich nicht ganz verständlich: ich fahre mich warm, dann haue ich mir auf die Mütze, gehe eine Sauerstoffschuld ein und produziere Laktat, dann entlaste ich und fange wieder an zu belasten und bestimme den Umkehrpunkt als iANS. Nun ist das Ergebnis (s.o.) von der Dauer und Anzahl/Feinheit der sukzessive niedrigeren Belastungen abhängig.
Nach meiner Vorstellung müßte ich von xW, sagen wir mal 400 W (CP5), in kleinen Schritten (20 W?) runtergehen und jew. steady state abwarten. Wenn ich das lange und ausführlich mache, lande ich nahe der Ausgangslaktatkonzentration bei Testbeginn und bei irgendwas um 150 W zB.
Das macht man im Senkentest sicher nicht. Tante Edith: Aha, hier steht es: http://www.synergy-protraining.de/media ... nostik.pdf. Also 50 W empfinde ich als recht grob!
Du bist dann also sukzessive niedriger belastet worden und der Laktatabbau hat sich bei xW verlangsamt (?) und dort wure dann wieder (willkürlich) ansteigend belastet?
Letztlich steht und fällt auch dieser Test mit der Dauer und "Feinheit" der Entlastungsstufen. Der Tester müßte ja eigentlich online Laktat messen, um die Abbaurate (Tangentengefälle) zu bestimmen und die (erneute) Belastung zu beschließen. Belastet er zu früh, liegt die iANS zu hoch, denke ich.
Hier sind die Tests ganz gut beschrieben:http://www.mesics.de/ims/_lib/phpproxy/ ... ?imlID=103
Zu Deiner Aussage: "die VO2max lässt sich nur durch Spiroergometrie bestimmen".
Das stimmt, wenn es genau sein soll. Berechnen kann ich nach Körpergewicht und Laktat aber auch. Auf der von Dir genannten Seite, in der Tabellenübersicht der angebotenen Tests, ist beim Stufentest (auch mit Spiroergometrie) für die Punkte Kurz-/Mittelzeitausdauer und VO2max kein Haken gesetzt. Das ist Quatsch
Erdnah
PS Wasserdichtigkeit habe ich beim P2M schon oft und heute wieder testen dürfen
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Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Zwischenstand:
Alles läuft wie gewünscht! Je länger und intensiver man sich mit der Materie beschäftigt, umso mehr bringt es einem etwas.
Erster Batteriewechsel jetzt nach ca. 9000 km (mit Rolle) nötig. War aber auch nur eine Sache von 5 Minuten.
Alles läuft wie gewünscht! Je länger und intensiver man sich mit der Materie beschäftigt, umso mehr bringt es einem etwas.
Erster Batteriewechsel jetzt nach ca. 9000 km (mit Rolle) nötig. War aber auch nur eine Sache von 5 Minuten.

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Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Hallo,
ja, bei mir funkt es auch nach Belieben.
Der erste Batteriewechsel war bei mir (schon) nach 200 h, nicht wie bei vantage84 nach >300 h notwendig.
Der Edge 800 hat mir die schwache Batterie des P2M während der Ausfahrt angezeigt. Allerdings war sie nach gut einer weiteren Stunde Fahrtzeit auch gänzlich leer.
Der Wechsel selbst ist, wie geschrieben, kinderleicht bei Kosten von knapp 6 EUR für die 2450 Batterie.
Erdnah
ja, bei mir funkt es auch nach Belieben.
Der erste Batteriewechsel war bei mir (schon) nach 200 h, nicht wie bei vantage84 nach >300 h notwendig.
Der Edge 800 hat mir die schwache Batterie des P2M während der Ausfahrt angezeigt. Allerdings war sie nach gut einer weiteren Stunde Fahrtzeit auch gänzlich leer.
Der Wechsel selbst ist, wie geschrieben, kinderleicht bei Kosten von knapp 6 EUR für die 2450 Batterie.
Erdnah
Fahn ma mal schneller!


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Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Polar Keo Power System im Test: http://www.powermeter24.com/de/blog
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- Registriert:Fr 13. Mai 2005, 11:00
- Name:Peter
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Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Mal abgesehen
von den Meßabweichungen:

Das muß ein Scherz sein.Speicherkapazität des Radcomputers vergleichsweise gering (ca. 3h bei 1 sek. Speicherintervall und gleichzeitiger Aktivierung anderer Sensoren wie Herzfrequenz und Geschwindigkeit)
Reißbrett 2016
"Ich bin in diesem Jahr auf noch keiner Ausfahrt schneller als 24 km/h im Schnitt gewesen." (Anonymer Radfahrer, 2005)
"Treffpunkt ist jedenfalls 05:30 an der Uniklinik." (Good old Times)
"Ich bin in diesem Jahr auf noch keiner Ausfahrt schneller als 24 km/h im Schnitt gewesen." (Anonymer Radfahrer, 2005)
"Treffpunkt ist jedenfalls 05:30 an der Uniklinik." (Good old Times)