Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
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Garmin entwickelt bis es fertig ist. Polar war da im Test und misst Mist...
- mi67
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Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Da die Messung der Materialbiegung (Piezo oder DMS) erst mal nicht weiß, welche der Kraftkomponenten momentan tangential und welche zetripetal an der Kurbel anliegt, muss über die "Sender-Ohren" an der Kurbel noch eine Winkelinformation bezogen werden. Dann erst kann man vektoriell das anliegende Antriebsmoment kalkulieren. Da sich diese Winkel bei üblichen Trittfrequenzen bereits innerhalb weniger als einer Zehntelsekunde signifikant ändern (bei 90er-TF durchläuft man alle 0,16 s einen rechten Winkel), ist eine sehr engmaschige Meßwertübermittlung und -berechnung notwendig. Daraus dürfte klar werden, warum die "Ohren" so sorgfältig positioniert werden müssen, denn sie sind mitnichten nur die Sender, sondern auch die Winkelgeber.vantage84 hat geschrieben:Gerade die beobachteten Ungenauigkeiten bei kurzen Antritten scheinen ja ein ziemliches Problem zu sein. Wenn das System so schlecht auf Änderungen in der Belastung reagiert, wie kann da eine quantitative Aussage zu den Kräften an jedem einzelnen Pedal getroffen werden? Das sollte ja mal einer der Vorteile sein, um Differenzen zwischen linken und rechten Bein festzustellen.
Die lineare Abweichung ist aber auch sehr kurios. Wenn ich ein Exemplar für einen öffentlichen Test heraus gebe, dann stelle ich doch vorher sicher, dass es ordentlich kalibriert ist!? Ich gehe ja mal stark davon aus, dass die Entwicklungsabteilung ebenfalls ein Referenzsystem besitzt, um Abweichungen festzustellen.
@Chelm: genau das Polar-System hat ja beim Beta-Test von powermeter24 so fragliche Ergebnisse abgeliefert. Von "ganz gut" scheint man für die aufgerufenen 2 k€ noch ein Stückchen entfernt zu sein.
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Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Also die ganze Sache an der Pedalachse zu messen ist wesentlich komplizierter, als es auf dem ersten Blick erscheint.
Ich habe mal ein Bildchen erstellt, da man da gleich etwas besser sieht worum es geht:
Erstens besteht das Problem darin, dass jeder Fahrer anders in die Pedale tritt. Und das meine ich von der Position her, also dem Punkt, auf den der Kraftvektor auf die Pedalachse wirkt. Und selbst das wird sich beim gleichen Fahrer je nach Belastung und Sitzposition ändern.
Wenn also die gleiche Kraft in der Nähe der Kurbel wirkt, wird das Pedalsystem weniger messen als würde die Kraft weiter außen wirken.
Wenn man in den Wiegetritt geht, wirkt die Kraft erstens nicht mehr orthogonal auf die Achse und zweitens verschiebt sich der Bezugspunkt wieder nach außen.
Ich habe mal ein Bildchen erstellt, da man da gleich etwas besser sieht worum es geht:
Erstens besteht das Problem darin, dass jeder Fahrer anders in die Pedale tritt. Und das meine ich von der Position her, also dem Punkt, auf den der Kraftvektor auf die Pedalachse wirkt. Und selbst das wird sich beim gleichen Fahrer je nach Belastung und Sitzposition ändern.
Wenn also die gleiche Kraft in der Nähe der Kurbel wirkt, wird das Pedalsystem weniger messen als würde die Kraft weiter außen wirken.
Wenn man in den Wiegetritt geht, wirkt die Kraft erstens nicht mehr orthogonal auf die Achse und zweitens verschiebt sich der Bezugspunkt wieder nach außen.
Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Hm, wie schon einmal in Waldenburg ist auch dieses mal mitten im Rennen die Leistungsanzeige ausgefallen. Ich frage mich, obs am Garmin oder an der P2M liegt. Wenn eine schwache Batterie der Grund wäre, hätte es eigentlich eine entsprechende Anzeige gegeben. Mal sehen, ob morgen im Training alles wieder funktioniert. Zur Not tausche ich dann doch die Batterie. 

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Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Ich hatte das zwar selten, aber auch schon mal - hat sich aber dann nach wenigen Sekunden von alleine wieder gegeben.vantage84 hat geschrieben:Hm, wie schon einmal in Waldenburg ist auch dieses mal mitten im Rennen die Leistungsanzeige ausgefallen. Ich frage mich, obs am Garmin oder an der P2M liegt. Wenn eine schwache Batterie der Grund wäre, hätte es eigentlich eine entsprechende Anzeige gegeben.
Ob es eine schwache Sende/Empfangsleistung aus der P2M-Edge-Kombination ist? Die Batterie im P2M war dabei jedenfalls auch noch nicht leer.
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Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Evtl. lag es auch daran, dass der Akku vom Garmin bei unter 40 % lag? Das habe ich sonst nie und lag nur daran, dass sich das Teil nicht wie sonst automatisch abgeschalten hat und über Nacht anblieb. Vielleicht leidet dann der Empfang. Wobei das dafür zu plötzlich kam. 

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Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Kurze Aussetzer habe ich auch mit SRM, wenn der Edge auf dem Zeitfahraufsatz montiert ist. (Interessanterweise nicht bei Zweitfahrhaltung)
Allerdings könnte es bei mir auch langsam die Batterie sein. Immerhin ist die seit 2008 drin...
Allerdings könnte es bei mir auch langsam die Batterie sein. Immerhin ist die seit 2008 drin...
Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Barus hat geschrieben:Zweitfahrhaltung
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Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
Ähm, naja...
Ich hab wohl wieder zu sehr an das Z(w)eitfahrrad gedacht...
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Re: Leistungsmesser - wie zum besten Kosten/Nutzen Faktor?
auf der eurobike zeigt sich ne menge neuer stoff
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P2M mit einigen Updates, auch für ältere Modelle
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