Trainingsmethodik, Doping etc.

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Floeri
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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Floeri » Di 29. Apr 2008, 08:44

charlie hat geschrieben:man sieht es bei rtfs immer. da gibt es welche die sich scheuen in den wind zu gehen und dann sagen, cool, 35er schnitt. dazu gehört ja fast gar nichts mehr, wenn man glück hat. (aus meiner sicht)
Oh oh Charlie :gruebel: . ich weiss ja, dass Du ein Heißsporn bist, aber nur weil Du im Wind einen 35er Schnitt fahren kannst, sind die, die sich dann logischerweise hinter Dir einreihen, doch keine Luschen, oder!? Du bist halt ein Tretviech, dass schon so viele km seit November in den Beinen hat, dass man fast nicht glauben kann, dass Du tagsüber arbeitest :pfeif: .
Also, wenn ich auf einer RTF mit 35 Sachen 100km abgespult habe, dann sitze ich erst einmal völlig neben mir im Auto und muss mich wieder finden :D .
Aber da kommt dann wieder der Trainingseffekt zum Tragen: ich habe erst max. die Hälfte von dem gefahren, was Du trainierst.
Ergo, jeder tritt so gut er kann, Du halt besser. Ach ja, Vergiss mal nicht, dass RadTourenFahrten eine Ausfahrt ohne Zeitnahme sind. Wenn Du meinst, mit 35 im Wind zu fahren, können die anderen doch daran antizipieren, oder? Aber Du kennst ja auch bisher nur die Sachsen-RTFs, die nicht so ganz den Grundsatz einer eigentlichen RTF widerspiegeln.....so scheint es mir :doper:
Wenn Du ein paar Rennen gefahren bist, dann kannst Du Deinen Satz oben noch einmal überdenken, denn dann sind die, die hinter Dir gefahren sind die Schlauen, die zum Ende immer wieder ein paar Körner mehr in den Beinen haben werden. Aber mit der Zeit kommt die Erfahrung und dann weißt Du, warum man im 35er Schnitt coll hinter den Führenden herfährt..... ;) ---> Vgl einfach mal meinen Schnitt bis zur Reifenpanne im Göttinger Rennen, als ich im vorderen Drittel mitgerollt bin und dann den Rest, da ich kaum noch starke Mitfahrer bei mir hatte und ich selbst viel im Wind gefahren bin.

Grüße, Floeri


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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Barus » Di 29. Apr 2008, 08:51

Floeri hat geschrieben:Also, wenn ich auf einer RTF mit 35 Sachen 100km abgespult habe, dann sitze ich erst einmal völlig neben mir im Auto und muss mich wieder finden :D .
Du wirst einfach alt. :pfeif:

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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Floeri » Di 29. Apr 2008, 08:57

Barus hat geschrieben:
Floeri hat geschrieben:Also, wenn ich auf einer RTF mit 35 Sachen 100km abgespult habe, dann sitze ich erst einmal völlig neben mir im Auto und muss mich wieder finden :D .
Du wirst einfach alt. :pfeif:
:roll: nö, ich bin es :schnarch:


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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Sebastian » Di 29. Apr 2008, 09:07

@barus
nein natürlich meine ich mit ein paar leistungssteigernden mittelchen ;)
und die pulswerte verändern sich ja auch von jahr zu jahr wegen dem sinkendem ruhepuls etc. im winter habe ich zum beispiel ganz schön zu tun in meinem ga zu bleiben, weil der körper bei mir bis zu 15 schläge an energie verschwendet um mich warmzuhalten.
ja und das taktisch richtige fahren ist ja auch so eine sache für sich, das kann ich auch noch nicht, genauso wenig wie kurven fahren :pfeif:
hab da in finsterwalde wegen soner aktion meinen eigenen teamkollegen abgeschossen :pfeif: .
aber im rennen ist es unfair, wenn sich nur jemand reinhängt und die anderen mitstreiter auf den letzten metern übersprintet.

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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Floeri » Di 29. Apr 2008, 09:15

Sebastian hat geschrieben:aber im rennen ist es unfair, wenn sich nur jemand reinhängt und die anderen mitstreiter auf den letzten metern übersprintet.
Keine Frage, dass das unfair ist, aber sieh es mal so: Da fährt vorne einer, der gibt permanent solchen Druck auf die Pedale, dass die anderen gar nicht mehr bei der Geschwindigkeit in den Wind gehen können, ohne dass sie gleich abbremsen. Da wird sich keiner schinden, um den vorne mal zu entlasten. Das ist aber das Problem der Novizen in rennen, dass sie alles vorne fahren müssen. Manchmal muss er dann halt eingestehen, dass es besser ist, mit der Gruppe zu fahren und nicht dauernd davor. ...und genau daas ist das Spannende am Radrennen, zu wissen, wann man clever sein muss / sollte.


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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Sebastian » Di 29. Apr 2008, 09:17

...und beis olchen aktionen muss man auch aufpassen das nicht irgendwann der mann mit dem hammer kommt und schön trinken und essen nicht vergessen.

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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Floeri » Di 29. Apr 2008, 09:22

Sebastian hat geschrieben:...und beis olchen aktionen muss man auch aufpassen das nicht irgendwann der mann mit dem hammer kommt und schön trinken und essen nicht vergessen.
:? Das ist aber ein ganz anderes Thema, oder????


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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Charlie » Di 29. Apr 2008, 09:24

Floeri hat geschrieben:
charlie hat geschrieben:man sieht es bei rtfs immer. da gibt es welche die sich scheuen in den wind zu gehen und dann sagen, cool, 35er schnitt. dazu gehört ja fast gar nichts mehr, wenn man glück hat. (aus meiner sicht)
Oh oh Charlie :gruebel: . ich weiss ja, dass Du ein Heißsporn bist, aber nur weil Du im Wind einen 35er Schnitt fahren kannst, sind die, die sich dann logischerweise hinter Dir einreihen, doch keine Luschen, oder!? Du bist halt ein Tretviech, dass schon so viele km seit November in den Beinen hat, dass man fast nicht glauben kann, dass Du tagsüber arbeitest :pfeif: .
Also, wenn ich auf einer RTF mit 35 Sachen 100km abgespult habe, dann sitze ich erst einmal völlig neben mir im Auto und muss mich wieder finden :D .
Aber da kommt dann wieder der Trainingseffekt zum Tragen: ich habe erst max. die Hälfte von dem gefahren, was Du trainierst.
Ergo, jeder tritt so gut er kann, Du halt besser. Ach ja, Vergiss mal nicht, dass RadTourenFahrten eine Ausfahrt ohne Zeitnahme sind. Wenn Du meinst, mit 35 im Wind zu fahren, können die anderen doch daran antizipieren, oder? Aber Du kennst ja auch bisher nur die Sachsen-RTFs, die nicht so ganz den Grundsatz einer eigentlichen RTF widerspiegeln.....so scheint es mir :doper:
Wenn Du ein paar Rennen gefahren bist, dann kannst Du Deinen Satz oben noch einmal überdenken, denn dann sind die, die hinter Dir gefahren sind die Schlauen, die zum Ende immer wieder ein paar Körner mehr in den Beinen haben werden. Aber mit der Zeit kommt die Erfahrung und dann weißt Du, warum man im 35er Schnitt coll hinter den Führenden herfährt..... ;)
...

Grüße, Floeri
da hast du mich falsch verstanden. na klar kann nicht jeder so fahren wie ich, genauso kann ich nicht fahren wie viele andere. es ging darum, da freuen sich welche wie schnell sie waren, sind aber im endeffekt nur gerollt. klar ist das auch nicht so einfach, das will ich mal nicht bestreiten. ich finde es auch nicht immer einfach im windschatten an dem vordermann dran zu bleiben...
und zu dem fahren im rennen, ich wäre gerne nicht immer vorne gefahren, nur bis auf die letzten 20km war ja auch niemand hinter mir mit dem ich hätte wechseln können :(

weil es ja ums training geht.
ich bin vorige woche so gefahren:
So: 170km, 3700hm Tschechien (total platt)
Di: 50km, davon 30 weit über GA2
Mi: 90km, unterschiedlich, ortschildsprints, in renntempo in einen berg,.. eigentlich relativ hoher anteil also mit hoher intensität
Do: 85km GA1 und danach tat mir alles weh
Fr: nichts
Sa: 35km, 3 km voll, der rest unteres GA1
So: göttingen
Diese woche (wenn es geht)
Mo: 85km GA1 (zum schluss oberer GA1 bereich, wegen drohenden Regen)
Di: 83km GA1, (wenn es klappt)
Mi: ruhe, vielleicht morgens laufen
Do: ist kontraproduktiv :D
Fr: kurze runde 1xintensiv
Sa: bei lust das MTB rennen da irgendwo bei altenburg


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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Floeri » Di 29. Apr 2008, 09:34

charlie hat geschrieben:
Floeri hat geschrieben:
charlie hat geschrieben:man sieht es bei rtfs immer. da gibt es welche die sich scheuen in den wind zu gehen und dann sagen, cool, 35er schnitt. dazu gehört ja fast gar nichts mehr, wenn man glück hat. (aus meiner sicht)
Oh oh Charlie :gruebel: . ich weiss ja, dass Du ein Heißsporn bist, aber nur weil Du im Wind einen 35er Schnitt fahren kannst, sind die, die sich dann logischerweise hinter Dir einreihen, doch keine Luschen, oder!? Du bist halt ein Tretviech, dass schon so viele km seit November in den Beinen hat, dass man fast nicht glauben kann, dass Du tagsüber arbeitest :pfeif: .
Also, wenn ich auf einer RTF mit 35 Sachen 100km abgespult habe, dann sitze ich erst einmal völlig neben mir im Auto und muss mich wieder finden :D .
Aber da kommt dann wieder der Trainingseffekt zum Tragen: ich habe erst max. die Hälfte von dem gefahren, was Du trainierst.
Ergo, jeder tritt so gut er kann, Du halt besser. Ach ja, Vergiss mal nicht, dass RadTourenFahrten eine Ausfahrt ohne Zeitnahme sind. Wenn Du meinst, mit 35 im Wind zu fahren, können die anderen doch daran antizipieren, oder? Aber Du kennst ja auch bisher nur die Sachsen-RTFs, die nicht so ganz den Grundsatz einer eigentlichen RTF widerspiegeln.....so scheint es mir :doper:
Wenn Du ein paar Rennen gefahren bist, dann kannst Du Deinen Satz oben noch einmal überdenken, denn dann sind die, die hinter Dir gefahren sind die Schlauen, die zum Ende immer wieder ein paar Körner mehr in den Beinen haben werden. Aber mit der Zeit kommt die Erfahrung und dann weißt Du, warum man im 35er Schnitt coll hinter den Führenden herfährt..... ;)
...

Grüße, Floeri
da hast du mich falsch verstanden.
ok :anbetung:


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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von peso » Di 29. Apr 2008, 09:36

ralphk hat geschrieben:Solange Du nichts beweisen kannst, gilt die Unschuldsvermutung.
Das sehe ich übrigens anders. Als Fan habe ich nicht die Verpflichtung, mich an das strafrechtliche Konstrukt der Unschuldsvermutung zu halten. Ich kann viel höhere Ansprüche an das Verhalten von Sportlern haben als etwa ein Dopingkontrolleur der WADA.

Allerdings spricht sehr viel dafür, daß es (komplett) saubere Fahrer auf Pro-Tour-Niveau gab und gibt. Da wird der Anteil derer, die in den unteren Klassen ohne Epo, Testo und Co. auskommen (müssen), nicht geringer sein. Es tritt hinzu, daß man einigen der so "Beschuldigten" auch hier in Leipzig mal über den Weg radeln könnte. Da darf es, finde ich, schon etwas differenzierter sein.
Reißbrett 2016

"Ich bin in diesem Jahr auf noch keiner Ausfahrt schneller als 24 km/h im Schnitt gewesen." (Anonymer Radfahrer, 2005)

"Treffpunkt ist jedenfalls 05:30 an der Uniklinik." (Good old Times)

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