sippe hat geschrieben:Floeri hat geschrieben:Als Amateurfahrerin (das sind ja alle Hobby-Jedermann und Lizenzler, die keine Profis sind) kann sie doch eine Berg- und Zeitfahrspezialistin sein.
Das habe ich bisher anders verstanden:
Amateure - ausschließlich Lizenzfahrer
Hobby - keine Lizenzfahrer
Jedermann - Hobby-Fahrer und geduldete C-Luschen
Nun ich habe mal einfach Amateur und Profi nur getrennt

. Es dauert immer so verdammt lange, wenn man alle drei Nichtverdienerklassen ausschreiben muss.
zu 1.
Die Zeitung in dem Bericht hat doch auch von den anderen Radfahrern des Teams Agapedia geschrieben. Als Aufhänger nimmt man halt die erfolgreichen Fahrer, da der gemeine Leser das lesen will. Interessant ist doch genau das zu erfahren, was einen so sportlich erfolgreich gemacht hat. Aber über Journalsimus könnte man tagelang hier schreiben und alles kann widerlegt werden. Du hast da eine interessante Wahrnehmung für die Schreiberlinge, die allerdings dann gut funktioniert, wenn das Thema auch allumfassend ist.
zu2.
Warum ist es denn fair, dass der beste Fahrer das Preisgeld nicht annehmen soll? Wenn einer es nicht schafft ganz nach vorne zu kommen, dann hat er das auch nicht verdient, da der Platz ja das Preisgeld ausmacht. Wie es mit den starken Fahrern aussieht und was ich als nicht fair empfinde, das haben wir ja schon mal ausführlich ausdiskutiert. Nur mal nebenbei: Chelm hatte auch die Jedermannrennen bestritten, ist als C-Fahrer aber so erfolgreich in den Lizenzrennen gewesen, dass er nun gar nicht mehr bei den Jedermannrennen starten darf. Aus dieser SIcht fahren also C-Fahrer, die in den Lizenzrennen nichts reißen, aus welchem Grund auch immer

, bei den Jedermannrennen mit. Ob ich nun ohne Lizenz oder mit dabei bin, macht mich eh nicht besser und einen peso, sippe, barus oder falcon werde ich eh nie schlagen im Jedermannrennen. Also bekomme ich auch nie Preisgeld, also nicht unfair!?
zu3.
Ich bin kein Schreiberling, ich bin Mediaberater, d.h. ich verkaufe dem Gewerbetreibenden die Möglichkeit, seine Leistung an seinen Kunden mit Gewinn zu bringen.
Genauso macht es das team Agapedia auch: Durch seine Siege und guten Platzierungen bekommt Agapedia genau die Aufmerksamkeit, die sich diese Stiftung GENAU mit diesem Team erhofft, damit mehr Spenden für die hilfsbedürftigen Kinder fließen.
Das Team ist dabei Mittel zum Zweck, geformt in der radfahrbegeisterten Region Deutschlands, wohl ausgelöst durch den Rennradboom aufgrund Ulles tollen Leistungen und so eine Plattform für die Stiftung ab der Teamgründung 2006 in der Region Münster für Aufmerksamkeit zu sorgen. Nun ist es bei den Radfahrern halt deutschlandweit bekannt. Relativ wenig Mitteleinsatz und doch eine große Bekanntheits-Reichweite für die Stiftung.
Nur mal noch was nebenbei: Eine Radfahrerin, die auch noch intelligent und schön ist, zieht in der Werbung hammermäßig. Sex cells....genauso geht das auch mit Kinderwerbung
Leitspruch des Teams nicht umsonst:
Kinder brauchen starke Partner – Mit unserem Radteam und unserer Präsenz bei diversen Radrennen eröffnet sich für uns ein Weg, vor tausenden von Radsportbegeisterten, vor unzähligen Fans, unsere sportlichen Erfolge kombiniert mit unterstützenden sozialen Aspekten zu präsentieren.
zu 4.
Aber die NSC sind doch Wettkämpfe in der 70km und 130km-Distanz gewesen, oder verstehe ich jetzt das Procedere eines Radrennens nicht mehr

Der beste und damit auch schnellste Fahrer soll doch auch mit Platz EINS honoriert werden, oder nicht? Ich wußte nicht, dass es bei der Veranstaltung LRS für den 1. Platz gibt, aber das ist ja auch sekundär, denn von 2000 Startern kiann eh nur einer das Teil gewinnen.
Apropos Definition derLeistungsklassen: Da habe ich von peso ausnahmsweise mal voll kontra bekommen, da ich ja die C-Fahrer bei den NSC raushaben wollte

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