EZF Salzmünde 06.06.2010

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Chrissi
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Re: EZF Salzmünde 06.06.2010

Beitrag von Chrissi » So 6. Jun 2010, 17:26

Gratulation! :hut:
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crishi
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Re: EZF Salzmünde 06.06.2010

Beitrag von crishi » So 6. Jun 2010, 17:26

Mann ,da ging ja wirklich einiges. Nochmal Glückwünsche und auch von mir :hut: :hut: :hut:

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Charlie
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Re: EZF Salzmünde 06.06.2010

Beitrag von Charlie » So 6. Jun 2010, 17:38

Team RRL1 (Urkunde kommt später) ist nur 17sek hinter den DKV gewesen, und das bis auf eine ausnahme, welche dann auch immer gleich 2km/h schneller war, hatten alle nur RR mit auflieger. Ich bin so stolz auf das Team.

und Team 2, hält dann noch locker Gera 92 im Schach :liebe:
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Charlie
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Re: EZF Salzmünde 06.06.2010

Beitrag von Charlie » So 6. Jun 2010, 17:39

peso hat geschrieben:Rennradliste I knapp (+17 Sek.) hinter DKV auf Platz Zwei. Rennradliste II dahinter auf dem Stockerl.

Wo genau Team 3 eingekommen ist, weiß ich nicht mehr.

Aber alle :hut:
Platz 9

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andre79le
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Re: EZF Salzmünde 06.06.2010

Beitrag von andre79le » So 6. Jun 2010, 17:39

Team 3 ist trotz einiger Unwägbarkeiten unterwegs auf Platz 9 reingekommen.

Im Einzel bin ich mit meiner Zeit zufrieden, war es doch mein erstes Zeitfahren.

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Charlie
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Re: EZF Salzmünde 06.06.2010

Beitrag von Charlie » So 6. Jun 2010, 17:43

ach so, ich habe etwa 15-20sek zu spät auf start gedrückt. zum glück bin ich 20 sekunden später rein, damit hab ich auch die teamzeit :pfeif:

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sippe
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Re: EZF Salzmünde 06.06.2010

Beitrag von sippe » So 6. Jun 2010, 17:49

I'am so fuckin' happy! :lol: :prost: :liebe:

...erstmal in die Stadt: nachher 21Uhr "Olaf Schubert und die Rockys" aufm Burgplatz! :-)

Heute Abend gibt es Details... :hut:
"will halt auch dabeigewesen sein"-Fahrer :-D

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Uhle
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Re: EZF Salzmünde 06.06.2010

Beitrag von Uhle » So 6. Jun 2010, 17:52

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Uhle
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Re: EZF Salzmünde 06.06.2010

Beitrag von Uhle » So 6. Jun 2010, 18:01

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mi67
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Re: EZF Salzmünde 06.06.2010

Beitrag von mi67 » So 6. Jun 2010, 18:25

Immense Präsenz der RRL!


Bericht:
Zunächst: schnell waren meine Taktik-Überlegungen weggeblasen, das Einzelzeitfahren nur eingebremst zu gestalten, um das Team zu befördern. Statt dessen wurde der 40er-Schnitt und einen Platz unter den ersten 20 als private Losung ausgerufen. Meine Fahrt begann anfänglich mit gutem Gefühl bis zum Wendepunkt nach 12,5 km. Hier hatte ich Dank leichtem Mitwind noch einen guten 43er Schnitt auf der Uhr. Der Rückweg wurde durch den ekelhaft fair nun ins Gesicht blasenden, leichten Gegenwind spürbar erschwert und die Belastung war bereits vor dem kleinen Hügelstich enorm. Der Berg ging dennoch so halbwegs, wobei ich meine Stärke ausspielen wollte, in den flachen Hügelbeginn noch auf dem Auflieger liegend vergleichsweise rasch einzufahren, die Rampe "vernünftig" zu gestalten, um gen Ende des Anstieges bei langsam abflachender Steigung auch rasch wieder loszubeschleunigen, um dann auch die Bergabfahrt mit bewusst viel Tritt zu verstärken. Das klappte alles recht gut, zumal ich beim Warmfahren die Tempomöglichkeiten der Bergabkurven bereits ausloten konnte: 47(re)-48(li)-voll(li)-voll(li)-47(re). Die letzten 6 flachen Kilometer wurden dann insofern zäh, als dass ich vergeblich hoffte, ich könne mich noch so richtig ins Anaerobe hineinbelasten. Statt Säure in den Beinen kam aber einfach gar kein wirklicher Dampf mehr auf. Dass dennoch das Resultat so erfreulich war, tröstete mich erst später über den vermeintlichen Mangel an mentaler Härte hinweg und erfüllte mich als "Normalradfahrer" angesichts der vielen Scheibenräder, Zeitfahrrahmen, -anzügen und -helmen sogar ein wenig mit Stolz. Nun zu den Zahlen: ich habe jetzt natürlich nicht alle Resultate im Kopf und dummerweise auch nicht abfotografiert, aber so viel sei gesagt, dass das Team RRL-1 mit Dirk (Germannightmare), Charlie, Heiko an Stelle von Boris, der statt dessen Team 2 verstärkte, und mir schon im Einzelzeitfahren sehr positiv und homogen abschloss: Dirk hat leider den Podestplatz knapp verpasst und damit die undankbare Holzmedallie, dies aber mit gutem 42er Schnitt! Heiko fuhr sensationell auf Platz 8, Charlie war 14-ter und ich fand mich überglücklich auf Rang 7 (vielleicht sollte ich mich um Chelms Nick-Sig bewerben? :D). Die homogene Teamleistung machte Mut fürs Team, obwohl sich jeder zu Beginn kaum vorstellen konnte, auch einen zweiten Ritt noch mit Druck gestalten zu können. Bei den vielfachen Aufrufen zur Teamanmeldung fehlte DKV Neff, so dass man schon fast zu träumen begann ...

Das Teamzeitfahren wurde klar so angelegt, dass Dirk den Chefposten innehatte, also die Tempoaufnahme koordinierte und sich die anderen Teilnehmer entsprechend der Rangfolge im EZF dahinter einsortierten. Er stürmte auch gut los, wobei das Tempo im ersten Führungsschlag gleich auf 46 ging. Wieder war die Hinfahrt recht locker, die Wechsel harmonierten bestens! Ellenbogen-Signale und die "Hepp"-Rufmethode des beim Wechsel hinten wieder sicher angeschlossenen Fahrers funktionierten einwandfrei. Der Wendepunkt wurde wieder von Dirk angefahren, mit einem Höllenspeed, so dass ich dachte, er würde gleich 200 Meter über den Wendepunkt herausschiessen, aber kräftiger Zug an den Bremsseilen verhinderte dies, nur Charlie hatte wohl mit einer so sportlichen Anfahrt auf den Wendepunkt nicht gerechnet und so dauerte es nach der Wende noch einen kleinen Moment, bis wir - wieder durch die "Hepp-Rufe" angezeigt - in der gewohnten Kompaktheit zusammenfanden. Nun ging es zunehmend anstrengender, aber mit immer über 40 Sachen wieder gegen das leichte Lüftchen, welches aber im Gruppeneffekt eine wesentlich geringere Auswirkung hatte, als beim Einzel. Die Gruppe sprach kein einziges Wort, aber das Einverständnis, dass wir jetzt alles geben würden, schwitzte sich auch non-verbal durch die Poren. Eine kontrollierte Blickwinkelverengung zeugte von guter Ausbelastung und dennoch kam man nach dem Wechsel und einer kleinen Durchatempause zum ersehnten Griff an die Flasche, um den Puls wenigstens ein klein bisschen herunterzubringen. Dann erschien auf der Gegenfahrbahn doch noch die DKV-Neff-Truppe und man dachte insgeheim: "da fährt nun also der erste Platz". So flogen wir an der Abzweigung zum Hügel vorbei und wussten, dass es nun auf die letzten 5-6 km geht. Alles nochmal reinhauen war nun in der Führung die einzige Devise. Dirk machte dermassen Dampf, dass ich hinter ihm nur noch vergleichsweise kurze Zeit das gleiche Tempo halten konnte und die "Hepp-Ruffe" der Beschleunigungsfreigabe eigentlich nur noch wirkungslos in meine abtickende Laktatuhr hineinklangen. Die Restsekunden im Führungsschlag dehnten sich grausam zu halben Ewigkeiten. Bei ca. 1,5-2 Kilometern vor dem Ziel haute sich vorn Charlie noch mal richtig ein einen suizidalen Führungsschlag, er kündigte darauf sein Ausklinken an und brüllte uns motivierend an - zu (weiterhin) maximalem Einsatz! Nun ritt Dirk sein Finale und machte einen grandiosen Abschluss. Meine, wie wohl auch Heikos Stossgebete galten mehr dem Dranbleiben, als irgend etwas anderem. Zum Zieleinlauf hatten wir selbst unsere Zeitnahme verschusselt, so dass wir über das Geleistete völlig orientierungslos blieben - nur Charlie murmelte etwas von 45er Schnitt. Dennoch zog sich das Rätselraten um die eigene Leistung bis zur Siegerehrung hin, zumal durch das warme Wetter und die geringe Windgeschwindigkeit eigentlich Rekordzeiten zu erwarten waren. Die Mannschaften wurden vom letzten Platz beginnend aufwärts vorgestellt und gelistet. Lange fiel das befürchtete "Leipzig-Wort" nicht und die Hoffnungen stiegen. Auch RRL-3 schlug sich mit Rang 10 weit mehr als beachtlich. Danach kein Leipzig, kein Leipzig ... kein Leipzig ... und dann der Hammer: Rennradliste-2 wurde bis zum vierten Platz nicht aufgerufen ... also ging auch RRL-2 aufs Treppchen!!! Gratulation!!!!!

Die RRL-1-Nennung kam dann aber doch noch vor den DKV Neff-lern, wobei die Zeitdifferenz hauchdünn war: wir hatten mit 32:07 min einen 45er Schnitt herausgefahren, der vorige Streckenrekorde unterbot und dementsprechend in früheren Jahren noch zum Sieg gereicht hätte. :augenreib:
Dennoch lagen die DKV-Neff-ler noch vor uns, wenn auch der Vorsprung gerade mal 17 Sekunden betrug. Unterm Strich also eine enorm positive Bilanz und eindrucksvolle Bestätigung dafür, dass sich im RRL-Dunstkreis sowohl in der Breite als auch in der Spitze immer mehr realisieren lässt! Uns im Team RRL-1 blieb auf jeden Fall die Mitfreude, dass wir zumindest in der Teamwertung Dirk und natürlich auch uns selbst auf einen sehr feinen Podiumsplatz hieven konnten! Dort strahlten wir neben der RRL-2-Manschaft um die Wette. Die 17 s Zeitdifferenz schoben wir ganz schnell auf das fehlende Zeitfahrmaterial und fühlten uns zumindest moralisch sehr nahe den Mannschafts-Tagessiegern, denen wir den Erfolg aber aus vollem Herzen gönnen!

So long - und man sieht sich wieder auf der Piste: Michael
Zuletzt geändert von mi67 am Mo 7. Jun 2010, 12:01, insgesamt 3-mal geändert.
Freund der vertieften Atmung

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