27.06. - Velo Challenge Hannover

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Floeri
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Re: 27.06. - Velo Challenge Hannover

Beitrag von Floeri » So 27. Jun 2010, 13:04

So, da haben wir die Rennradliste aber ordentlich vertreten:
Salamander 113. Mit 38.01 km/h
Floeri 114. gleiche Zeit
blechreder, wenn überhaupt nur 3 Minuten langsamer.
Wo Hansen72 abgeblieben ist, steht noch in den Sternen

SCHLAAAAAND , Floeri

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Hansen72
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Re: 27.06. - Velo Challenge Hannover

Beitrag von Hansen72 » So 27. Jun 2010, 17:18

Konnte aus privaten Gründen nicht dran teilnehmen :x
Kämpfe um Dein Ziel!

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Re: 27.06. - Velo Challenge Hannover

Beitrag von Blechreder » So 27. Jun 2010, 20:34

2:53:58 - Davon habe ich allerhoechstens getraeumt. :D
:anbetung: Fuer eine Auftaktveranstaltung fast zu perfekt. :gruebel:
Absolut Empfehlenswert - ausser der Nienstaedter Pass! :ohnmacht:
Zuletzt geändert von Blechreder am Mo 28. Jun 2010, 06:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Floeri
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Re: 27.06. - Velo Challenge Hannover

Beitrag von Floeri » So 27. Jun 2010, 20:57

Ganz geil ist, dass es ein Jugendnachwuchsteam aus meinem hanoverschen verein geschafft hat, den Sieger im 120km Rennen zu stellen. Der Bub ist 16 Jahre alt und seine Begleiter sind nicht älter gewesen. Die haben das gesamte Führungsfeld richtig gut aufgemischt. Bis die Mitfahrer bemerkt hatten, dass 3 von vieren die Geschwindigkeit raus nahmen, war der Sieger schon zu weit enteilt und die Zurufe an die drei, dovch bitte das Loch wieder zu schließen, wurde natürlich nicht befolgt. Clever, die KLEINEN :D

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salamander_f
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Re: 27.06. - Velo Challenge Hannover

Beitrag von salamander_f » So 27. Jun 2010, 21:48

Rennbericht Velo-Challenge 2010

Vorab: Eine tolle Runde. Schnelle Passagen und (für meinen Fall) auch fordernde Anstiege. Irgendwo zwischen der großen NSC-Runde und der kleinen Schleiz-Runde angesiedelt. Der Start mitten in Hannover sowie die Zielankunft bietet natürlich auch seinen speziellen Reiz. Darüber hinaus waren in einigen Ortschaften sehr viele Mitbürger zum Jubeln und Anfeuern auf der Straße.

Bedingt durch die gute Versorgung und des Umzuges des Hauses Floeri ging ich mit einem kleinen Handicap an den Start, welches sich gerne zu meinem etwas schlechten Trainings-Zustand gesellte.

Aber nun zum Rennen:
Leider ein wenig spät am Start-Block eintreffend konnte ich die gute Gelegenheit nutzen, einem durch das Starterfeld fahrenden Krankenwagen zu folgen, um an die Position zu gelangen, wo ich eigentlich hin wollte. Also so ungefähr bei den ersten 50. Nach ca. 20 Minuten ging es dann auch los. Da ich ja ein absoluter Klick-Pedalen-Profi bin, rauschte die zuvor eroberte Position rechts und links in Form von Mitstreitern flugs wieder an mir vorbei. Nach gefühlten 30 Sekunden hatte ich meine Beine jedoch am Sportgerät befestigt und konnte die eilige Hatz an Hannovers Stadtgrenzen aufnehmen. Teilweise hatte man das Gefühl, dass da schon der Endspurt angesetzt wurde. 45 km/h war die absolute Untergrenze.
Irgendwann setzte eine gewisse Beruhigung ein und mit normaler Renngeschwindigkeit kurbelte sich ein dichtes Feld durch das Vorland von Hannover. Schätzungsweise nach 30 km fingen die vorne fahrenden Teams ihre taktischen Spielchen an, was zur Folge hatte, dass das große folgende Feld teilweise übel eingebremst wurde. In dieser Phase flogen rechts von mir gleich ein paar ziemlich heftig ab, ansonsten gab es jedoch nur ordentliche Bremsspuren auf dem Asphalt.
Zu dieser Zeit war schon der erste „Hügel“ erklommen, was jedoch nicht zu einer Teilung des Feldes geführt hat.
So plätscherte das Feld weiter durch die Gegend. Die vor mir fahrende Spitze war meistens mit einem Abstand von 100 Metern noch gut im Blickfeld. Jedoch waren da noch sehr viele Radler dazwischen. Ich wollte doch ein wenig weiter vorne fahren. Es gab nur so gut wie keine Gelegenheit, in dieser Phase des Rennens Boden gut zu machen. Das Feld breitete sich über die komplette Straßenbreite aus. Keine Ahnung, was man in so einer Situation macht. Ich nutzte einfach die Gelegenheit, als alle links fuhren um nicht im Wind zu stehen. Im Unterlenker hängend spurtete ich rechts im Wind an einem guten Teil des Feldes vorbei und sortierte mich dann wieder ein (wahrscheinlich unter den ersten 50-100).
Nun hatte ich meine Position, die ich gerne bis 15-20 km vor dem Ziel halten wollte. Aber leider kam es anders. Irgendwo, ich schätze km 65 – 70, kam es in diesem Feld ein paar Meter vor mir zu einem üblen Crash mit mindestens 10 Radlern, der die komplette Straße blockierte. Es war (für mein Empfinden) wirklich eine Katastrophe. Ich versuche generell, Risiken klein zu halten und fahre mit einem relativ großen Abstand. Das hat zur Folge, dass dauernd irgendwelche anderen Radler in diese Lücke stoßen, aber auch die Möglichkeit besteht, bei solch einer Komplett-Sperrung noch irgendwie reagieren zu können. Bei mir gelang das mit einem Hopser auf den Gehweg. Diesem 50 Meter folgend war ich wieder auf der Strecke und es konnte weiter gehen. Jedoch war das erste Feld da schon uneinholbar weg.
Eigentlich war hier mein Rennen bereits vorbei, da sich zu dem Abstand kleine lustige Krämpfe gesellten…
Nun erfolgten neue Sortierungen. Ich bin dann irgendwie von einer Gruppe aufgesaugt worden, die leider nur ca. 34 – 36 km/h fahren wollte oder konnte. Allerdings kann ich nicht meckern, ich durfte in dieser Gruppe hinten fahren. Aufgrund von übelsten Krämpfen in den Waden und Oberschenkeln hatte ich in den folgenden Renn-Minuten schon Angst, überhaupt noch ins Ziel geraten zu können. Irgendwie hat es dann ja doch noch geklappt. Schätzungsweise 10 Kilometer vor dem Ziel wurde unsere kleine 10er-Gruppe von einer folgenden Groß-Gruppe eingeholt.
Mir war es recht, ich wollte mit diesen Krampf-Beinen nur noch irgendwie ins Ziel. Den Fight um Platz 50 oder ähnlich bin ich dann auch nicht mehr gegangen. Ich wollte nur noch ankommen, um dann möglichst schnell diese ekelhaften Krämpfe los zu werden. Für Platz 113 hat es dann erfreulicherweise noch gereicht, AK Platz 48. Schnitt 38,01 km/h.

Fazit: Tolles Rennen, hätte mit ordentlicher Vorbereitung und mehr Enthaltsamkeit am Vorabend durchaus zu einem besseren Ergebnis geführt. Aber so war es auch schön. Ich komme wieder…

Oli

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Re: 27.06. - Velo Challenge Hannover

Beitrag von stahlwade » Mo 28. Jun 2010, 09:12

ey hömma salamander,

dat tut großer sport gewesen sein! :hut:

übrigens frage ich mich nach der ausfahrt mit dir und deinem schlechtem trainingszustand :raetsel: was ich überhaupt auf einem rr zu suchen habe... ;)

bis bald mal wieder im forum :maedchen:
Pure Vernunft darf niemals siegen!

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Re: 27.06. - Velo Challenge Hannover

Beitrag von salamander_f » Mo 28. Jun 2010, 12:07

@steel-tick: :D Der schlechte Zustand bezieht sich auf eine gewisse Gewichtszunahme in den letzten 5 Wochen und einige fehlende Trainings-Einheiten. Bei den NSC war es halt besser. Hätte also schreiben müssen: Der derzeit schlechtere ... als zuvor. Aber egal, wird schon wieder.
Am Rande: Auf einem RR hat man was zu suchen, wenn es einem darauf gefällt. :)
Wir können uns ja auch mal auf der Straße treffen, nur im Forum ist langweilig... ;)

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Re: 27.06. - Velo Challenge Hannover

Beitrag von echtmolli » Mo 28. Jun 2010, 18:36

Hallo salamander,
da sind wir wohl eine ganze Zeit zusammengefahren, ohne dass wir uns erkannten. Ok, ich saß diesmal auf meinem GIANT und nicht auf meinem alten Leipzig-Renner. Als ich deinen Rennbericht las, musste ich an mein Rennen denken, denn es verlief beinahe ähnlich. Auch ich konnte diesem verherrenden Sturz mit der Flucht auf den Gehweg ausweichen und weiter fahren. Den Anstieg Nienstedter Pass mit Rollsplitt, konnte ich nutzen, um viel Plätze gut zu machen. Komisch, wie die Leute bei diesen Hügeln bereits einbrechen. Oben angekommen, musste ich Wasser auffüllen, denn auch bei mir kamen die früher nie gekannten Krämpfe (derb in Oberschenkeln vorn und hinten). Trotz Wasser lief es dann nicht mehr rund und ich fiel zurück. Waren es am "Gipfel nur 3 min. Rückstand aufs Führungsfeld, so wurden dann doch 9 min. draus. Spass hats troztdem gemacht, doch etwas enttäuscht bin ich, zumal ich wiedermal aufgrund von Krämpfen nicht mein volles Leistungsvermögen abrufen konnte. Getrunken habe ich 3mal 0,75 L isotonische Drinks und Gel und Riegel gegessen, langsam weiss ich nicht mehr weiter, denn auch letzten Sonntag beim MTB-Marathon trat das Problem auf.
Genau wie du war ich jedoch zum Schluß froh ohne zu viel Schmerzen ins Ziel gekommen zu sein. Im übrigen ist mein Rad kaum zu übersehen: Schwarz mit einem irre großen GIANT Schriftzug drauf.

Melde dich, wenn ihr mal wieder unterwegs seid! Ich bin ab Donnerstag wieder in Leipzig und könnte Donnerstag oder Freitag eine Runde fahren.

Gruß

Jan

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Re: 27.06. - Velo Challenge Hannover

Beitrag von salamander_f » Mo 28. Jun 2010, 22:18

Da müssen wir wohl noch mehr DHMO einwerfen, dann wird das besser. Ich habe das bei einer der letzten Ausfahrten probiert und es zeigte wirklich eine nicht zu unterschätzende Wirkung. Mit Doping-Kontrollen hätte man wahrscheinlich (anfangs) auch keine Probleme. Ein Problem ist nur die immens schnelle Verbreitung übers Netz. Wahrscheinlich dauert das nicht mehr lange, dann ist das Zeug auch verboten. Mal sehen was kommt, ich werde es erst mal weiter nutzen.

Grüße, bis später...

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Re: 27.06. - Velo Challenge Hannover

Beitrag von sippe » Mo 28. Jun 2010, 23:55

Und das Zeug ist sogar im BIER! Doping durch Bier, exzellent! :prost: :doper:
"will halt auch dabeigewesen sein"-Fahrer :-D

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