Klasse, da bist du aber einen mittellangen Bericht schuldig.
Glocknerkönig 2012
- peso
- Übungsleiter
- Beiträge:6641
- Registriert:Fr 13. Mai 2005, 11:00
- Name:Peter
- Wohnort:Sonneberg
- Kontaktdaten:
Die Strecke, bitte. 
Klasse, da bist du aber einen mittellangen Bericht schuldig.

Klasse, da bist du aber einen mittellangen Bericht schuldig.
Reißbrett 2016
"Ich bin in diesem Jahr auf noch keiner Ausfahrt schneller als 24 km/h im Schnitt gewesen." (Anonymer Radfahrer, 2005)
"Treffpunkt ist jedenfalls 05:30 an der Uniklinik." (Good old Times)
"Ich bin in diesem Jahr auf noch keiner Ausfahrt schneller als 24 km/h im Schnitt gewesen." (Anonymer Radfahrer, 2005)
"Treffpunkt ist jedenfalls 05:30 an der Uniklinik." (Good old Times)
Re: Glocknerkönig 2012
Du bist aber nicht etwa mit dem Rad hin, mit dem Du auch hoch möchtest...
oder? Zuzutrauen wäre es Dir allerdings!

- Long Harry
- Beiträge:88
- Registriert:Di 8. Jun 2010, 21:14
- Name:Frank Kalter
- Wohnort:Leipzig
- Long Harry
- Beiträge:88
- Registriert:Di 8. Jun 2010, 21:14
- Name:Frank Kalter
- Wohnort:Leipzig
Re: Glocknerkönig 2012
Eigentlich wollte ich ja früh 7 Uhr losfahren. Da ich aber am Freitag erst halb 10 von der Arbeit kam und mein Auto erst noch vom Werkzeug befreien musste um die Sitzbank einbauen, musste ich am Samstag früh erst noch das Auto grob reinigen, die Fahrräder, die ganzen Taschen und Kisten im Auto verstauen und meine Taschen hatte ich auch noch nicht gepackt. Mein Rad musste ich noch reisetauglich machen und die Sachen für unterwegs am Rad verstauen. 9.35 Uhr bin ich dann endlich losgekommen, musste aber noch auf die Bank und habe mir dann bei Grupetto noch ein kleines Schoss für unterwegs geholt.
Die ersten 90km bis Zwickau liefen wie geschmiert. Der Puls noch niedrig bei nem 30er Schnitt. In der Fußgängerzone von Zwickau wurde ich von einem Leckeren Angebot ausgebremst und gönnte mir zwei Hefe und Lachs mit Nudeln. Dann fingen die Steigungen langsam an, lief aber noch ganz gut, nachdem die zwei Hefe aus dem Kopf waren. Ab Klingenthal kam erst mal eine längere bergab Strecke. Über die Grenze fuhr ich die erst beste Gastronomische Einrichtung mit Freisitz an. Meine Flaschen habe ich dort mit Wasser aufgefüllt, aber Bedienung kam da keine, die haben drinnen irgendwelche Spiele gemacht. Nach 5 min bin ich dann weitergefahren. Einen ansprechenden Freisitz habe ich nicht mehr gefunden. Im Tschechenland bin ich viele kleine meist schlecht Strassen gefahren, das war ganz schön zermürbend. Berghoch war das schon nicht schön und bergab musste man auch nur bremsen, weil ein Loch neben dem anderen war. Kurz vor der Grenze zu Deutschland lockte mich doch noch ein leckeres Angebot mit Forelle und Reis, von der Strasse. Beim Essen mit einem Pilsner wurde es langsam Dunkel und etwas frischer. Ich machte mich für die Nacht fertig. Ärmlinge, Knielinge, Windweste, Reflektoren, Licht noch frisches Wasser und ab ging’s in die Nacht. Nachdem ich eine Flasche unterwegs schon gelehrt hatte und ich nicht wusste, wann es wieder was gibt, sah ich gegen 0:30 in einem Innenhof eine Party und bin dort rein um nach Wasser zu fragen. Nach ausreichend Begeisterung und Respekt vor meinem Vorhaben, alkoholfreien Getränken und ein paar Stückchen Kuchen hatte ich zu tun dort wieder wegzukommen. In Cham hatte noch ein Mc Donald offen. Dort gönnte ich mir einen Kaffee und irgend so einen Hähnchenbürger. Der Rest der Nacht war langweilig und von der Suche nach Rastplätzen geprägt. Die Riegel, die ich eigentlich für die Nacht geplant hatte habe ich zum großen Teil schon bei den Tschechen auf der Suche nach einem Freisitz verbraucht, was sich nun rächte. Die Nacht war zwar nicht sehr lang, aber wo es heller wurde gab’s zum Feiertag auf den Dörfer noch lang nichts zu beißen. Die nächst offen Tankstelle habe ich gegen halb 7 gefunden, wo ich schon so ausgehungert war, das ich das Baguette kaum hinter bekam. Irgendwo im bayrischen Land hinter Ötting stellte ich dann mit erschrecken fest, das ich die falsche Route auf mein Garmin geladen habe. Auf dem Garmin standen nur noch 70km und von Grenze nichts zu sehen. Ich hatte mich schon gewundert, da ich bei den Tschechen eigentlich mehr Fernstraßen fahren wollte. Da diese Route irgendwo in den Alpen endete gab ich die Pension in Schüttdorf als neues Ziel ein und führ weiter. Dann waren es noch 170km. Egal irgendwo musste über einen Pass. Das Navi jagte mich nur nicht den kürzesten Weg nach Schüttdorf. Ein paar heftige Anstiege kamen noch und auf 1000m musste ich auch noch hoch. Dort zog ich mir dann noch ein Hefe rein und ein paar Tortellini. Die Abfahrt von dort habe ich genossen. Auf 1000m hatte ich einen Schnitt von 24,9, das musste ich noch ändern. In Saalfelden waren es dann 25,2. Ab Saalfelden kannte ich dann die Strecke und folgte nicht mehr den Anweisungen des Garmin der mich noch ca. 80km durch die Botanik jagen wollte. Es waren aber nur noch 25km. Bis Maishofen schlauchten die Wellen noch ganz schön. Ab da war alles eben. Ankunft fertsch
Ich werde wohl eine zukünftige Tagesgrenze von 400km einhalten, bis dahin habe ich mich noch wohl gefühlt. Ausnahmen zulässig
Die ersten 90km bis Zwickau liefen wie geschmiert. Der Puls noch niedrig bei nem 30er Schnitt. In der Fußgängerzone von Zwickau wurde ich von einem Leckeren Angebot ausgebremst und gönnte mir zwei Hefe und Lachs mit Nudeln. Dann fingen die Steigungen langsam an, lief aber noch ganz gut, nachdem die zwei Hefe aus dem Kopf waren. Ab Klingenthal kam erst mal eine längere bergab Strecke. Über die Grenze fuhr ich die erst beste Gastronomische Einrichtung mit Freisitz an. Meine Flaschen habe ich dort mit Wasser aufgefüllt, aber Bedienung kam da keine, die haben drinnen irgendwelche Spiele gemacht. Nach 5 min bin ich dann weitergefahren. Einen ansprechenden Freisitz habe ich nicht mehr gefunden. Im Tschechenland bin ich viele kleine meist schlecht Strassen gefahren, das war ganz schön zermürbend. Berghoch war das schon nicht schön und bergab musste man auch nur bremsen, weil ein Loch neben dem anderen war. Kurz vor der Grenze zu Deutschland lockte mich doch noch ein leckeres Angebot mit Forelle und Reis, von der Strasse. Beim Essen mit einem Pilsner wurde es langsam Dunkel und etwas frischer. Ich machte mich für die Nacht fertig. Ärmlinge, Knielinge, Windweste, Reflektoren, Licht noch frisches Wasser und ab ging’s in die Nacht. Nachdem ich eine Flasche unterwegs schon gelehrt hatte und ich nicht wusste, wann es wieder was gibt, sah ich gegen 0:30 in einem Innenhof eine Party und bin dort rein um nach Wasser zu fragen. Nach ausreichend Begeisterung und Respekt vor meinem Vorhaben, alkoholfreien Getränken und ein paar Stückchen Kuchen hatte ich zu tun dort wieder wegzukommen. In Cham hatte noch ein Mc Donald offen. Dort gönnte ich mir einen Kaffee und irgend so einen Hähnchenbürger. Der Rest der Nacht war langweilig und von der Suche nach Rastplätzen geprägt. Die Riegel, die ich eigentlich für die Nacht geplant hatte habe ich zum großen Teil schon bei den Tschechen auf der Suche nach einem Freisitz verbraucht, was sich nun rächte. Die Nacht war zwar nicht sehr lang, aber wo es heller wurde gab’s zum Feiertag auf den Dörfer noch lang nichts zu beißen. Die nächst offen Tankstelle habe ich gegen halb 7 gefunden, wo ich schon so ausgehungert war, das ich das Baguette kaum hinter bekam. Irgendwo im bayrischen Land hinter Ötting stellte ich dann mit erschrecken fest, das ich die falsche Route auf mein Garmin geladen habe. Auf dem Garmin standen nur noch 70km und von Grenze nichts zu sehen. Ich hatte mich schon gewundert, da ich bei den Tschechen eigentlich mehr Fernstraßen fahren wollte. Da diese Route irgendwo in den Alpen endete gab ich die Pension in Schüttdorf als neues Ziel ein und führ weiter. Dann waren es noch 170km. Egal irgendwo musste über einen Pass. Das Navi jagte mich nur nicht den kürzesten Weg nach Schüttdorf. Ein paar heftige Anstiege kamen noch und auf 1000m musste ich auch noch hoch. Dort zog ich mir dann noch ein Hefe rein und ein paar Tortellini. Die Abfahrt von dort habe ich genossen. Auf 1000m hatte ich einen Schnitt von 24,9, das musste ich noch ändern. In Saalfelden waren es dann 25,2. Ab Saalfelden kannte ich dann die Strecke und folgte nicht mehr den Anweisungen des Garmin der mich noch ca. 80km durch die Botanik jagen wollte. Es waren aber nur noch 25km. Bis Maishofen schlauchten die Wellen noch ganz schön. Ab da war alles eben. Ankunft fertsch
Ich werde wohl eine zukünftige Tagesgrenze von 400km einhalten, bis dahin habe ich mich noch wohl gefühlt. Ausnahmen zulässig
Re: Glocknerkönig 2012
Respekt für die Tour!
Nochmal eine Frage zum Wettbewerb: Ich würde gerne mal wissen, ob die Vorjahresleistung richtig eingeordnet wurde und die Startblockzuteilung stimmt. Leider gibt es bisher nur eine Startliste ohne zugehörige Startnummern, aus denen man den Block lesen kann. Kennt jemand eine solche Liste? Letztes Jahr war die irgendwo zu finden.
Gruß
Frank
Nochmal eine Frage zum Wettbewerb: Ich würde gerne mal wissen, ob die Vorjahresleistung richtig eingeordnet wurde und die Startblockzuteilung stimmt. Leider gibt es bisher nur eine Startliste ohne zugehörige Startnummern, aus denen man den Block lesen kann. Kennt jemand eine solche Liste? Letztes Jahr war die irgendwo zu finden.
Gruß
Frank

If it's not on Strava, it didn't happen.
- sippe
- Pain Face
- Beiträge:3369
- Registriert:Mi 18. Mai 2005, 13:17
- Name:Sebastian Staeubert
- Wohnort:Leipzig, Bitterfeld
Re: Glocknerkönig 2012
Geiles Ding!
Das nächste mal mit weniger Hefe, dann wirds ein 26er Schnitt 
"will halt auch dabeigewesen sein"-Fahrer 
Re: Glocknerkönig 2012
@ Sippe: meinst natürlich nicht weniger, sondern mehr Hefe. Ist schließlich isotonisch und energiereich. 
- sippe
- Pain Face
- Beiträge:3369
- Registriert:Mi 18. Mai 2005, 13:17
- Name:Sebastian Staeubert
- Wohnort:Leipzig, Bitterfeld
Re: Glocknerkönig 2012
Nagut, wem's schmeckt.... Dann aber nur alkoholfrei!
Hinterher dann gern ein paar "Echte"
Hinterher dann gern ein paar "Echte"
"will halt auch dabeigewesen sein"-Fahrer 
