mikel hat geschrieben:Sinn war es, die Medienpräsenz auf die Veranstaltung und nicht auf seine Person zu richten.
Nicht anderes hatte ich erwartet. Es ist auch sicher besser, da ganz streng zwischen Sportlichem einerseits und aktueller Dopingproblematik andererseits zu trennen. Haben ja auch nichts miteinander zu tun...
Und ja, auch das Wort Unschuldsvermutung ist gefallen.
Ein sehr inflationäres Wort. Aber doch ein wesentlicher Bestandteil unsrer Kultur.
Sportrechtlich irrelevant. Und erneut: wenn schon Hobbyfahrerzwerge vor Monaten die Verstrickungen Ullrichs etc. begriffen hatten, glaubt man beim Veranstalter (die - das haben wir gesehen - ja durchaus Druck auf die Teams ausüben können) immernoch an das hehre Prinzip Unschuldsvermutung, wissend, daß das aktuelle Antidopingregime (willentlich) völlig wirkungslos ist.
Wird es in Zwenkau eigentlich vom Veranstalter bezahlte / organisierte Dopingproben geben?
Mike, ich will dich hier nicht unter Druck setzen, die Aussagen von Redepennig zu verteidigen. Auch ist es nicht in meinem Interesse , einzelne Akteure - ob nun Sportler oder Funktionäre - aus diesem Sumpf zu isolieren und mit schmutzigem Finger auf sie zu zeigen. Das änderte nichts an den Zuständen im Radsport. Ich will nur nicht, daß wir uns der Illusion hingeben, auf regionaler Ebene (sozusagen mittleres Management

) hätte man noch nie etwas von diesen Vorgängen gehört, sei jetzt ganz erschüttert und wolle überhaupt nur ohne diese ganzen "Medienheinis" ein tolles Radrennen veranstalten.