Trainingsmethodik, Doping etc.

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Winni
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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Winni » Mo 28. Apr 2008, 14:28

Ich fahr nicht nach Plan und komme so auf 9000km p.a.
Bin über´s ganze Jahr hinweg gleich müde :baeh:

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Barus
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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Barus » Mo 28. Apr 2008, 14:30

Letztes Jahr waren es bei mir reichlich 18Tkm. Davor kam ich auf 8000km und 2005 auf 5500km. Von '95 ... '05 waren es ~0km. :gruebel:

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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Floeri » Mo 28. Apr 2008, 14:36

Sebastian hat geschrieben:also ich hatte letztes jahr von jan. bis september 17000km das war dann am ende der saison zu viel...aber da fällt mir auch noch ein ich habe davon die letzten 2 monate ohne plan und sehr unregelmäßig trainiert und schwups war ich auf der bahn wieder der, der da immer mal runden gefressen hat
Naja, auf Bahn trainiert hier keiner, jedenfalls die, die keine Lizenz beantragt haben. Insgesamt fahren zu 95% derjenigen, die hier Renen fahren "nur" Jedermannrennen. Und hier steht wierum bei der überrganden Mehrzahl der Spass im Vordergrund. ...ansonsten würden wir hier ein Radrennen nach dem anderen uns liefern, schon allein bei unseren Ausfahrten in der Woche. Jetzt beginnt bei mir die Jagdsaison bei den Jedermannrennen. ich habe sie extra so ausgewählt, das ein großes und 2 kleine Rennen im Monat ausreichen. Hinzu kommen RTF-Marathone ab 150 km und normale RTFs mit bis zu 115 km-Länge. Diese RTFs fahre ich nicht auf Rennniveau, aber zügiger, als bei unseren Trainingausdfahrten in L.E. .
Aber ich bin kein Vordererplatzfahrer, da es allein mein Körper nicht zuläßt. Umso mehr erfreut es mich, dass ich dem Leistungsniveau meiner Teamkameraden aus Göttingen, aber auch den Mitfahrern aus der RRL L.E. immer näher komme, auch wenn Unterschied teilweise riesig ist bei uns.
Es geht den meisten um Spass und wenn ich mal AKing zitieren darf, als er mir offenbarte, dass Dresden Raceday 2007 sein erstes Rennen war: "Danke für die Tips. Hat geklappt." , so war ich mehr als überrascht, was ein RRfahrer imstande ist zu leisten, wenn er mal losgelassen wird :D ! Darum beneide ich die Jedermänner, da sie ohne Leistungsdruck dennoch hervorragende Leistungen bieten.
---> auch ohne Methodik

Ok, dafür gewinnen auch bei Jedermannrennen die Expros ganz gerne (s. Sieg letztes Jahr NSC :doper: )


edit: ach ja, z.Zt. rolle ich ca. 900 km pro Monat.


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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von uage » Mo 28. Apr 2008, 14:51

Sebastian hat geschrieben:wer weiß... ich jedenfalls für meinen fall, bleib bei meinem plan der eigentlich auch nur so aussieht
wochenende je 3-4 max 6h und einmal oder 2mal die Woche so 2h
ja und für das fockebergzeitfahren da ist mal biss und willen gefragt da kann man denke ich ohne großartig auf sein training zu achten mal hochdrücken und bei einigen scheint es ja auch ohne zu gehen, ich war es gewohnt von dem moment an wo ich angefangen habe zu trainieren und das ist erst meine 3. saison die jetzt losgeht und ich denke mit einfach mal so irgendwie training, wäre meine entwicklung nicht so gewesen.
habt ihr nicht irgendwann in der saison mal ermüdungserscheinungen??
Hi,

ich finds doch gut, wenn jemand nen Trainingsplan hat. Sowas motiviert dranzubleiben etc. Nur halte ich es für einen Fehler aus wenigen Saisonergebnissen auf die Qualität eines Trainingsplans zu schließen. Vor allem bei jungen Leuten (wie dir), die selbst mit dem gleichen Pensum Jahr für Jahr stärker werden.
Eines ist für mich klar. Im Hobbybereich geht es vor allem erstmal darum überhaupt was zu machen. Je mehr man dann macht, desto eher lohnt sich auch Methodik. Natürlich auch dann wenn nur sehr wenig Zeit zur Verfügung steht aber große Ziele gesetzt sind.

Grüße
Uwe

P.S.
@ winni
Die meisten von euch würden mich plattfahren ;) Gerade Durchschnittsgeschwindigkeiten (ohne Vergleichswerte) aus Rennen sind doch ziemlich wertlos. Da sind so viele Faktoren im Spiel (richtige Gruppe, Wind, Glück etc.) Viel aussagekräftiger sind da Radmarathons oder Berge. Da weiß man wo man steht.


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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Charlie » Mo 28. Apr 2008, 15:11

uage hat geschrieben:
@ winni
Die meisten von euch würden mich plattfahren ;) Gerade Durchschnittsgeschwindigkeiten (ohne Vergleichswerte) aus Rennen sind doch ziemlich wertlos. Da sind so viele Faktoren im Spiel (richtige Gruppe, Wind, Glück etc.) Viel aussagekräftiger sind da Radmarathons oder Berge. Da weiß man wo man steht.
finde ich auch, wenn ich göttingen mal als vergleich nehme, 34,4er schnitt, die spitze hatte nen 39er. nur ich bin alleine gefahren. und 4,5km/h schneller in der gruppe ist ja nun nicht das ding wenn die geht. ich hatte halt pech! ein anderes mal hab i glück ;)

man sieht es bei rtfs immer. da gibt es welche die sich scheuen in den wind zu gehen und dann sagen, cool, 35er schnitt. dazu gehört ja fast gar nichts mehr, wenn man glück hat. (aus meiner sicht)


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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von triplex128 » Mo 28. Apr 2008, 15:21

Sebastian hat geschrieben:also ich hatte letztes jahr von jan. bis september 17000km
also bei mir stand letztes jahr auch ne "7" in der jahreskilometerbilanz :pfeif:
machmanedsoschnell.....

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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Winni » Mo 28. Apr 2008, 15:25

charlie hat geschrieben:man sieht es bei rtfs immer. da gibt es welche die sich scheuen in den wind zu gehen
Ich könnte mich nicht entsinnen, dass wir schon mal zusammen ne RTF gefahren sind :pfeif:

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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von peso » Mo 28. Apr 2008, 15:31

charlie hat geschrieben:da gibt es welche die sich scheuen in den wind zu gehen und dann sagen, cool, 35er schnitt...
Schreckliches Verbrechen.

Nach allem, was ich bisher gelesen habe, scheint das "law of diminishing returns" schon ab dem ersten Trainingskilometer zu gelten.

Die im Verhältnis zum Aufwand besten Ergebnisse wurden gänzlich ohne Training absolviert! :hut:

Faden bitte schließen!
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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von triplex128 » Mo 28. Apr 2008, 15:36

peso hat geschrieben:Die im Verhältnis zum Aufwand besten Ergebnisse wurden gänzlich ohne Training absolviert! :hut:
jo das kann ich bestätigen!!
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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von peso » Mo 28. Apr 2008, 15:55

Schön. Bevor wir also, wie im Titel versprochen, zum Doping kommen - schließlich haben wir Training als ziemlich albernen Versuch erkannt, die Leistungsfähigkeit sinnvoll zu steigern - und weil Sebastian im Ursprungsfaden mal Prof. Junker erwähnt hatte:

Bei einer LD in Halle hatte ich ein anregendes Gespräch mit einem MItarbeiter von Prof. Hottenrott. Auch keine ganz unbekannte Größe in der Sportwissenschaft. Wir blieben bei der Frage hängen, wann die - inzwischen schon leicht angegrauten - Herren denn gedenken, für ihre diversen Schwellenmodelle, nach denen unzählige "C-Luschen" und "Touris" ihren Herzpiepser stellen, mal in Primärstudien einen Beleg zu liefern, daß diese Modelle nicht völliger Unsinn sind.

Neulich stolperte ich passend dazu über die Determinationskoeffizienten einiger Schwellenkonzepte...Herr Dickhut sollte sich in Grund und Boden schämen. :pfeif:
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